EAM#17: Business Capabilities (Spezial) - Warum Unternehmen über Fähigkeiten gesteuert werden
Shownotes
Zum Start des Capability-Monats beschäftigen wir uns mit einer der grundlegendsten Fragen der Business Architecture: Was ist eine Business Capability eigentlich wirklich? Anhand eines einfachen Beispiels aus dem Alltag entwickeln wir Schritt für Schritt ein Verständnis dafür, warum Fähigkeiten deutlich stabiler sind als Prozesse, Organisationsstrukturen oder Technologien. Von dort schlagen wir die Brücke in die Unternehmenswelt und betrachten, warum Strategie, Transformation und Steuerung letztlich immer auf Fähigkeiten wirken. Die Folge bildet die Grundlage für die kommenden Episoden rund um Capability Mapping, Producer-Consumer-Beziehungen, Budgetierung, Reifegrade und das BDA Capability Model.
In dieser Folge erfährst Du:
- Warum eine Fähigkeit mehr ist als ein Prozess, Werkzeug oder eine Organisation
- Was Kochen mit Business Capabilities gemeinsam hat
- Warum Unternehmen aus Fähigkeiten und nicht aus Organigrammen bestehen
- Wie strategische Ziele auf Business Capabilities wirken
- Warum Reorganisationen selten die eigentliche Steuerung verändern
- Weshalb Fähigkeiten deutlich stabiler sind als Prozesse oder Technologien
- Wie sich High-Level und Low-Level Capabilities voneinander unterscheiden
- Warum Fähigkeiten auf Informationen angewiesen sind
- Welche Rolle Data Entities in der Business Architecture spielen
- Die Grundidee hinter dem BDA Capability Model
- Warum Capabilities das eigentliche Steuerungsmodell eines Unternehmens darstellen
- Ausblick auf Producer- und Consumer-Beziehungen zwischen Business Capabilities
Der deutschsprachige EAM Podcast, überall wo es Podcast gibt. Freue mich auf Dein Feedback, gerne jederzeit direkt auf https://eam.podigee.io/ oder direkt www.linkedin.com/in/david-hohl David Hohl Möge die Enterprise Architecture mit dir sein.
Transkript anzeigen
00:00:04: Architektur entscheidet über Komplexität, über Kosten und Übersteuerbarkeit.
00:00:09: Ich bin David Hohl und heiße Dich herzlich willkommen.
00:00:12: bei Enterprise-Architektura wirkt der Podcast zu RM!
00:00:20: Servus grüßt Dich und herzlich Willkommen zu einer neuen Folge.
00:00:26: Die nächsten Folgen.
00:00:29: in diesem Monat werden wir uns ein Thema beschäftigen das mir sehr stark am Herzen liegt denn es hat mich eigentlich Wenn man mal darüber groß nachdenkt, wirklich zu einer endenweise Architektur erst geführt.
00:00:44: Und zwar ist es etwas vor dem eigentlich jedes Unternehmen so ein bisschen Angst hat und zwar sind das die Business Capability's.
00:00:55: Ich bin schon ganz nervös und aufgeregt um ehrlich zu sein mit den nächsten Folgen genau diese Leidenschaft auch widerspiegeln zu können und ich hoffe natürlich dass du das eine oder andere davon auch mitnehmen kannst und weiterentwickeln kannst für dich selbst.
00:01:12: Dann lass uns mal loslegen!
00:01:19: Bevor wir aber mit gewöhnlichen Maps, BG's und dreifig Graden wirklich sprechen sollten wir vielleicht zuerst einmal etwas grundlegendes klären.
00:01:28: Und zwar geht es um was ist eigentlich eine Fähigkeit?
00:01:35: Neben meiner Arbeit habe ich noch ein sehr großes Hobby und zwar ist es das Kochen.
00:01:42: Und Kochen verbindet einige Sachen im Leben natürlich.
00:01:46: Menschen zutaten und am Ende auch in eine gewisse Art von Leidenschaft, wenn man nun sich eine neue Küche kauft oder mit einem neuen Herd die Küche ausstattet, Neu-Töpfe dazukraut vielleicht ein oder das neue Rezept ausprobiert wurde vielleicht sogar eine neue Wohnung sich anschafft dann verändert sich natürlich sehr viel um dich herum.
00:02:12: aber eine Sache bleibt ja Es ist im Endeffekt, dass kochen als solches eine Fähigkeit, die du danach nicht mehr verlieren kannst.
00:02:22: Das Grund liegende dahinter verändert sich auch nicht.
00:02:26: Du bereitest Zutaten zu oder ziehst zuerst Zutatten aus dem Kühlschrank oder aus dem Schrank, wir schneidest in kleinen Stückchen, haust einen Topf rein, kochst sie und voila!
00:02:38: Ist irgendwann mal fertig.
00:02:41: Dieser Prozess der was da stattfindet Der ist immer gleich im Vorhaben.
00:02:48: Und das bleibt auch so, weil dass diese Fähigkeit ja in dir drinnen steckt.
00:02:53: Bedeutet eigentlich, dass eine Fähigkeit etwas was unabhängig von Werkzeugen und irgendwelche Tools existiert.
00:03:03: Genau dieselbe Logik findet man später auch in jedem Unternehmen.
00:03:09: Aber wie fällt gerade ein?
00:03:10: Es gibt noch ein anderes cooles Beispiel vielleicht passibler macht, ich weiß nicht, vielleicht kochst du auch gar nicht ist wenn du Auto fährst.
00:03:19: Wenn du ins Auto einsteigst dann hast dann vielleicht eine deutsche Marke und fahrst im Endeffekt von A nach B dabei links nochmal nach links nochmal rechts dann bremst du gibst wieder Gas steigst aus schließt ab und gehst so das Auto.
00:03:39: wenn du das wechselst oder bzw.
00:03:42: du schneller oder langsamer fährst, das ist im Endeffekt wird sich nicht verändern weil diese Fähigkeit des Autofahrens ja vorhanden ist, richtig?
00:03:52: Somit... Das ist im endeffekt wenn ich noch ein viel besseres Beispiel und auch ein ähnliches Beispiel, gutes Beispiel um Fähigkeiten an der Stelle bis zu einer fortzuhebenen Fähigkeit ist etwas was halt gleich bleibt von der Art und Weise.
00:04:06: sie bleibt auch über längere Zeit immer vorhandenen.
00:04:10: Vielleicht, wenn du mal dann alt bist und aus den neunzigjährigen oder unterjahren wirst du halt noch heutzutage werden Dann kannst du vielleicht nicht mehr Auto fahren.
00:04:19: Aber die Fähigkeit der solches geht ja deswegen nicht verloren.
00:04:23: Wenn man sich jetzt ein Unternehmen anschaut oder eine Organisation Dann besitzen sie natürlich auch Fähigkeiten aber Nicht in der Architektur Und auch finde ich nicht in der Enterprise-Architekture oder so und schon gar nicht in der IT.
00:04:42: Das sind zwar auch Fähigkeiten vergraben, aber das ist nicht diese Fähigkeit was wir hier eigentlich im Mittelpunkt stellen wollen.
00:04:48: Die Fähigkeiten für Unternehmen sind halt wirklich im fachlichen Business verankert Und dazu reden wir ja deswegen um Business Capability, so business-Fähigkeiten oder fachliche Fähigten Und das macht ein Unternehmen aus und darauf fokussieren wir uns dieser Folge mal so richtig.
00:05:06: Wenn du jetzt mal dieses Beispiel hörst Was macht eigentlich der Vertrieb?
00:05:12: Dann gibt es darauf extrem viele Antworten.
00:05:15: Die machen ein bisschen CRM, die haben im Endeffekt Mitarbeiter, die sich darum kümmern und die haben da irgendwelche interne Prozesse laufen um im Endefekt den Außendienst zu befähigen.
00:05:28: Das ist aber eigentlich die falsche Beschreibung.
00:05:30: richtig denn die eigentliche Antwort was macht der Vertriebe eigentlich lautet oder sollte lauten zum Beispiel Kunden gewinnen anderes Beispiel von Unternehmen.
00:05:43: und zum Beispiel im Marketing Bereich, da geht es ja nicht darum jetzt irgendwelche Flugblätter zu erzeugen.
00:05:48: Ja das ist vielleicht der Output dahinter aber die grundlegende Fähigkeit dahinter ist die Aufmerksamkeit zu erzeigen.
00:05:56: Selbes gilt für Service Management.
00:05:58: Da geht's ja auch nicht darum.
00:05:59: naja ich habe halt irgendwas was ich anbiete wenn du gebrauch hast dann nutzt du das sondern die Fähigkeit oder beziehungsweise die Beschreibung eines Services geht ja darum dahinter, die Kunden zu betreuen.
00:06:14: und auch in der Produktion vielleicht das letztes Beispiel geht es natürlich Produkte herzustellen.
00:06:23: Und wenn du da genau dazwischen hörst merkst du also bedeutet im Umkehrschluss Unternehmen bestehen nicht nur aus Gebäuden und den Mitarbeitern sondern Unternehmen bestehen nicht.
00:06:36: nur einen großen Grund, sondern warum sie bestehen bleiben ist weil sie Fähigkeiten haben die sich widerspiegeln.
00:06:47: Die eine Ähnlichkeit aufweisen und die auch Beständigkeit aufweisen.
00:06:51: Und die sich über die Jahre dann vielleicht verbessern oder verändern oder könnten sie auch verschlechtern in tun aber die Fähigkeit aus.
00:06:58: solches bleibt da verändert, finde ich halt immer den Blickwinkel dahinter.
00:07:06: Somit ein Unternehmen das besteht aus meiner Brille vor allem nur aus Fähigkeiten oder aus Capabilities und nicht aus irgendwelchen Onigrammen- oder Hierarchieblätter und da habe ich den Boss, der Nixenboss und der macht dann irgendetwas sondern ein Unternehmen beschreibt sich eigentlich daraus was es tut und oft wird das aber blöderweise auf das Resultat hingewiesen.
00:07:32: Wenn ich jetzt mir ein Automotive-Laden anschaue, dann frage ich was machst du?
00:07:37: Ja wir produzieren Autos.
00:07:38: Toll wirklich!
00:07:40: Das macht natürlich das Unternehmen nicht aus.
00:07:41: Es beschreibt das Unternehmen ja gar nichts was es tut.
00:07:44: Diese Fähigkeiten sind aber so wichtig und so essentiell um im Endeffekt auch die Unternehmensarchitektur dahin richtig zu verbessern können.
00:07:54: Ich habe vielleicht noch ein weiteres Beispiel Jetzt nicht aus dem inhaltlichen Bereich sondern aus den Erfahrungsbereich.
00:08:01: Fähigkeiten findet man eigentlich überall wieder.
00:08:06: Das wundere ich jetzt auf der Unternehmensebene, sondern man findet sie natürlich auch in der IT-Wieder und das vielleicht auch dieser Herkunft.
00:08:16: warum ich eigentlich zur Enterprise-Aktatur reingerutscht bin ist nichts was ich geplant habe um ehrlich zu sein oder im Endeffekt auch gelernt habe als solches vielleicht manche die ERM hat halt genau diese Fähigkeiten als solches das tun dahinter und dassgleiche wenn man die Solution Architektur schaut, hat man dort auch ähnliche Aspekte.
00:08:42: Ich hatte ja mal ein Projekt dabei ging es um was gings da eigentlich?
00:08:48: Es ging glaube ich immer eine Transformation von einem größeren CM-Umfeld zu.
00:08:53: lassen wir das mal so dargestellt.
00:08:55: Und dabei hat man etwas gemacht, was für mich damals ein bisschen neu war.
00:09:00: Und zwar hat man das Projekt so aufgebaut.
00:09:03: nicht dass man sagt okay wir machen halt einen Epic und dann auch die einzelnen oder beim Planten Sprint und dann hat da die verschiedenen Epics und dahinter halt die einzelne Task die halt einer gemacht werden müssen sondern... Das ist dann auch gekommen.
00:09:16: ok vielleicht falsche Einleitung aber was ich hinaus wollte ist bevor man das tut muss man natürlich eine Art Requirement Cutter oben machen.
00:09:24: Und dieser Requirement-Katalog ist nicht so aufgebaut gewesen, dass man einfach nur ein Dokument hat, sodass das und das.
00:09:29: Das muss man machen, sondern man hat es im Endeffekt geklustert.
00:09:33: Diese Clusterung war so aufgebaut, dass es High und Low Level Designs gegeben hat.
00:09:40: Dieser High Levels Design wurde im Endefekt einfach so formuliert, dass sie in dem Endeffekten zur Hauptfähigkeit für für das, was das zählen können muss wie zum Beispiel Account Management.
00:09:54: Und danach hat man die Low Level Designs.
00:09:57: Ich komme gleich zu der Terminologie weil es ist natürlich jetzt ein Mix aus verschiedenen Welten.
00:10:02: Die Low Level Descends sind so aufgebaut.
00:10:03: ich brauche für Account Management Account anlegen, ich braue für Account management Account Löschen als Beispiel oder ich muss dann auch in den Account weitergeben können für den nächsten Schritt.
00:10:14: Vielleicht da... Bevor du hier aufschreist, uuh, High-Level-Design ist doch eigentlich für die Architektur ein Artefakt.
00:10:20: Gebe ich dir vollkommen recht?
00:10:21: Low-Leveldesign beschreibt natürlich das was darunter liegt.
00:10:25: Geb ich dir auch recht!
00:10:26: Die Thermologie macht aber danach oft die Projekte aus Denn vieler... gerade wenn man mit meinem Umfeld mit Gründen spricht bringt es halt nicht jetzt um die Ecke zu kommen und sagt so Ich fühle jetzt hier mal eine neue Business Capability Design weil das du so sind als verstehst Das ist natürlich mit dem Fahrstuhlräder schnell gegen die Wand und wir es kein Mensch abholen.
00:10:48: Diese Thematologie, Metall- und Low Level Design das kann man mal dahin stellen ob das jetzt so gut war.
00:10:53: Wichtig ist aber eigentlich dass man im Endeffekt eine Glasterung durchgeführt hat.
00:10:58: Und?
00:10:59: Man hat was ganz effektiveres dahinter gesteckt, man hat das aufgebaut was eigentlich Business Capabilities ausmachen.
00:11:09: nicht die klassische Reihenfolge von Prozessen, sondern die Aufzählung was wie zusammenhängt.
00:11:14: Von den Fähigkeiten und zum Beispiel wenn wir konnten, um zu bleiben.
00:11:17: also darf ich das und jenes was im Endeffekt das vollwertig macht und das beschreibt am Schluss des Tages nichts anderes als eine Fähigkeit in Unternehmen.
00:11:27: Und das finde ich halt so spannend und deshalb bei mir wirklich sehr lange gebraucht um das wirklich wahrzunehmen oder aufzusaugen für mich.
00:11:35: Das macht wirklich Sinn!
00:11:38: Und das hat mich im Endeffekt mehr oder weniger über die Zeit dann in die Richtung getrieben, mich noch effektiver oder noch intensiver meine ich mit der Kapabilität die Sprache auseinanderzusetzen.
00:11:55: und so bin ich jetzt hier wo ich jetzt bin und rede mit dir darüber.
00:11:58: Das finde ich gerade sehr spannend.
00:12:02: Gehen wir mal weiter!
00:12:04: Wenn wir uns mal kurz einen Cut machen, die Fähigkeiten lassen wir außen vor.
00:12:09: Wenn man sich ein Unternehmen anschaut dann passiert eine Sache jedes Jahr in der Regel.
00:12:16: Manchmal vielleicht nicht jedes Jahr weil jedes zweite Jahr spätestens sollte es schon gemacht werden.
00:12:20: und zwar wäre natürlich Strategien aufgesetzt.
00:12:24: Man definiert, wie bau ich mein Unternehmen um oder auf?
00:12:29: Wo setz' sich welchen Markt an und was muss ich verbessern für die nächste Zeit.
00:12:34: Wenn man über eine Strategie näher nachdenkt, dann beinhaltet die natürlich in gewissen Maßnahmen... Nein nicht nur die Maßnahmen sondern eine Medefaktende Vision wo es sich hin bewegt.
00:12:47: Wenn mal wieder darüber richtig nachdenken, dann behalten das eigentlich nichts anderes als Fähigkeiten die noch nicht im Unternehmen etabliert sind oder noch nicht in der vollen Ausbaustufe vorhanden sind.
00:13:01: Bedeutert, wir planen Business Capabilities.
00:13:05: Wir wollen ein Beispiel.
00:13:08: daraus haben wir immer wieder oder findest du sicher bei dir auch immer?
00:13:14: eine der Hauptstrategien ist natürlich Umsatzgenerierung und hin und her.
00:13:18: aber eines wir wollen Marktführer werden irgendwas auch immer.
00:13:24: Was bedeutet das jetzt konkret?
00:13:26: Im Grunde genommen genau das, was ich vorhin gerade einleitend gemeint habe.
00:13:29: Welche Fähigkeiten müssen besser werden?
00:13:33: Wo müssen wir besser werden wenn man sich Müssen schneller produzieren weniger produzieren vielleicht mehr Qualität rein hauen?
00:13:41: Aha da sind doch alles fähigkeiten wie zum Beispiel halt einfach Vertriebsthemen haben oder Partner Management Pricing Ich hab das gerade hier.
00:13:51: meine Notizen noch stehen dass sind halt genauso Themen, die man immer wieder gerade in Strategien wiederfindet.
00:13:57: Und das ist nichts anderes als eine Beschreibung von einer Capability-Mapoptimierung.
00:14:03: und somit ist auch jede Art von Strategieentwicklung ein Thema für jeden Enterprise-Architekten.
00:14:09: denn er ist oder sie, Entschuldigung, sind natürlich die einzigen, die das dann auf bestehende Fähigkeiten mapen können und können aufsagen.
00:14:18: So ja okay schön gut um einen Marktführer haben werden.
00:14:20: wie machen wir das?
00:14:22: Keine Ahnung wir müssen Vertrieb verbessern ist unser Preisse optimieren.
00:14:25: Aha, das heißt dass es dann auch diese Capability.
00:14:30: Wie ausgeprägt sind die?
00:14:31: wie stark ist das maturity level dahinter?
00:14:33: Sind wir da schon sehr aus geprägt?
00:14:35: sind wir da gemanagt unterwegs?
00:14:36: haben wir Da schon eine kommende monitarisierung Dahinter Träsent?
00:14:42: oder denn Die strategie verändert halt nichts?
00:14:48: die Strategie beschreibt nur ein ziel wo sie hin bewegt und jetzt ist genau der punkt.
00:14:52: verändert werden halt nur die Fähigkeiten im Unternehmen dahinter.
00:14:57: Im Form von, kommen noch einen so?
00:15:00: Werden welche vielleicht entfernt haben wir was ich jetzt auch keine Autos mehr produzieren sondern nur mehr reifen.
00:15:06: Das ist aber auch falsch weil das ist dann auch das Produkt sondern wir produzieren weiterhin.
00:15:10: Fähigkeiten werden in der Regel fast sehr selten entfernt muss ich sagen Großteil verändern sie sich nur.
00:15:19: und was man eigentlich erzielen möchte ist, dass der Reifegrad also damit höhte Level einfach erhöht wird.
00:15:25: Das ist eigentlich Sinn von einer Strategieentwicklung.
00:15:29: Ich glaube jeder Strategie-Entwickler jetzt oder einer der etwas sich damit beschäftigt hat sich diese Frage so noch nicht gestellt.
00:15:37: Wenn wir jetzt die Strategie ausgearbeitet haben dann müssen wir natürlich jetzt die Maßnahmen dahinter setzen.
00:15:43: was tun wir nicht alles?
00:15:45: Und da musst du es halt irgendeiner tun.
00:15:49: Bevor wir zu diesem Tun kommen, das werden wir vielleicht irgendwie nach hinten schieben müssen geht es etwas anderes.
00:15:54: Die Orchestration halt in einer Organisation, also Organisationsmodelle welche gibt's da?
00:16:03: Da sind wieder ein Unternehmen aufgebautes.
00:16:05: Es gibt verschiedene Strukturen.
00:16:09: einmal die klassische Baumstruktur kennt jeder diese ist eigentlich witzigerweise immer vorhanden.
00:16:16: eine Baumstruktur Tannenbaum nenne ich die anderen Fachnamen, wo ich oben einen Christbaum hab.
00:16:26: Oben den Sternhaber das ist der CRO und dann habe ich nach unten hin gestaffelt in meinen eigenen Teams.
00:16:32: Das ist aber ein witzigerweise im jeden Unternehmen.
00:16:34: Ich glaube es gibt kein Unternehmender Welt der nicht anders so aufgebaut ist.
00:16:37: Das Einzige ist halt die Hierarchiestruktur ist verschiedener Art aufgebaut.
00:16:43: Es gibt natürlich die Funktionale Struktur oder eine Matrix-Struktur, die ist eigentlich sehr gängig.
00:16:52: in gerade modernen Agenturen findet man sie sehr oft.
00:16:56: Oder regional aufgebaute Unternehmen finden wir auch sehr auf den Produktionsunternehmen oder produktorientierte, die natürlich dann wo man sagt okay ich habe da in diesem Segment bei euch jetzt nur Reifen und im anderen Bereich kümmere ich mich um ein Service usw.
00:17:15: Und bedeutet im Endeffekt, wenn ich mich über dieses Thema Omissationsstruktur bewege.
00:17:29: Dann fragt man sich natürlich zuerst, was tun die Menschen?
00:17:34: Wenn auch eine Strategie genau diese Strukturen verändert dann verschiebt sich wahrscheinlich mal das eine Team oder kriegt einen neuen Manager mit gesetzt.
00:17:44: es gibt neue Verantwortlichkeiten Die sieht man sich passieren dann mal vielleicht unsichtbar.
00:17:49: Aber was ändert sich nie?
00:17:52: Genau, es verändert sich dadurch keine Fähigkeit in der Organisation.
00:17:58: Deswegen sind Organisationsumstrukturierungen nie einen Impact auf diese Business Capabilities als solches.
00:18:06: Vielleicht die Augustration der obersten Fähigkeiten aber nicht... Das man jetzt sagt, okay jetzt kann ich auf einmal nicht mehr Produkte herstellen.
00:18:18: Nur weil ich meine Organisation verändere.
00:18:20: Das verändert sich auf gar keinen Fall und das muss einem klar sein und es gibt ja auch Sicherheit.
00:18:28: Somit sind Organisationen und wenn ich das Ganze vom Punkt bringen möchte eher Temprämie für mich und die Capability sind nämlich langlebig... ...und sehr sehr langleblig, die sind fast schon aussteinend!
00:18:40: Aber nichts ist in Stein gemeißelt!
00:18:43: So Jetzt haben wir aber so ein bisschen geredet, was eine Fähigkeit ist.
00:18:49: Wie ziehe ich im Endeffekt diese Strategien in das Unternehmen rein?
00:18:53: Dann haben auch darüber gesprochen, dass die Ausstationsmodelle sich verändern und ich weiß nicht, ob ich mir zu viele Unternehmen schon gearbeitet habe und so viele Veränderungen von Strukturen mitverfolgt.
00:19:05: Was ich da drinnen nie verändert hat sind die Fähigkeiten, dass wir im EndeFFekt etwas tun Und das gibt mir im Endeffekt ja auch ein bisschen Beständigkeit und Sicherheit in dem was ich tue.
00:19:15: Jetzt kommen wir aber zu einem ganz anderen Punkt, der ist das allerwichtigste und ich würde sagen fast der heilige Graal Denn... In der Community Sprache die ich verwende unterscheide ich wie schon vor einbisschen Einleiten gesagt habe.
00:19:36: Also was heißt hier vorher?
00:19:38: Einleitend also wie über High Level und Low Level des seins gesprochen habe.
00:19:42: Dann hab' ich über etwas gesprochen meine Modelle im Nachgang sehr geprägt haben und zwar geht es um, dass ich immer von so genannten großen Fähigkeiten spreche und kleinen Fähigkeiten im Englischen, macht sich das irgendwie geil an.
00:19:57: Und zwar reden wir da vom High Capability´s und Low Capability's.
00:20:01: Surprise!
00:20:03: Damit kann ich ja irgendwie jetzt hergehen und sagen, ich habe High Capabilities die ein Clustering sind aus verschiedenen kleinen Fähigkeiten im Unternehmen.
00:20:13: Und diese weiß ich dann nachher dem entsprechend zu an der Organisationsstruktur.
00:20:18: Wir haben auch gerade bisschen darüber philosophiert.
00:20:20: in einer Organisations- struktur verändern sich und dann denkt man muss jetzt noch die Capabilielandkarte um verändern?
00:20:27: Nie!
00:20:28: Das brauchst du nicht, das macht keinen Sinn.
00:20:31: Sondern man hängt im Endeffekt nur die High Capability um.
00:20:38: Eine Fähigkeit, die es fast mir unternehmen, vorhanden ist, die Customer Acquisition.
00:20:45: Die zerfällt jetzt und sieht aus der High Capabilität in verschiedenen Low Capabilities.
00:20:54: Zusätzlich kommen dazu Campaign Management, Lead Management, Opportunity Management Proposal Management und so weiter und sofort.
00:21:03: Warte mal jetzt würde wahrscheinlich einer sagen, das ist doch alles was in einem CM ist?
00:21:06: Ja das sind im Effekt die Personen, die keine Ahnung haben was im Unternehmen für Fähigkeiten sind sondern sie kennen nur immer die Fähigkeiten, welche Tools die er liefern.
00:21:17: Bleiben wir einmal kurz in meiner Lieblingssprache kochen.
00:21:20: Und Kochen ist das gleich gesetzt Denn Kochen besteht aus verschiedenen Low Capabilis.
00:21:28: Ihr habt vor allem auch ein bisschen unsere Einleitung, wenn ich das erklärt na?
00:21:33: Wenn du koche oder wenn du kochst dann gehst um Einkaufen das vorbereiten zubereiten und dann präsentierst du das ganze von Teller.
00:21:42: Das sind alles Low Capabilities die auf die Hauptfähigkeit zurückgreifen als solches Kochen Was du daraus hoffentlich ziehst dass Fähigkeiten immer zerlegt werden können in Einzelteile.
00:21:56: Und diese Granulierung oder Feinkranulierung von Fähigkeiten ist extrem wichtig, denn wenn man das nicht macht würde im Endeffekt genau das immer wieder passieren dass man Unternehmen auf der Ebene betrachtet ja wir stellen Produkte her oder wir verkaufen irgendetwas.
00:22:16: Das ist natürlich kaum mit der Blödsinn!
00:22:18: Das beschreibt nur den oberen Begriff und diese Begrifflichkeiten sind natürlich wichtig.
00:22:22: sie ist im Endeffekt gerade wenn man mehrere Fähigkeiten unternehmen hat, dann kann ich darüber auch besser argumentieren und formulieren.
00:22:34: Und diese Low Capability beschreiben danach das eigentliche Ton.
00:22:39: Die BPM oder die BPMler unter euch vielleicht?
00:22:43: Oder vielleicht bist du selber einer?
00:22:45: Die würden das nachher wahrscheinlich im Prozess gleich anfangen zum aufdröseln.
00:22:50: Da ist genau der Fehler dass dass man Prozesse oder Nachhalt wie Fähigkeiten behandelt.
00:22:57: Es ist aber nicht so, ein Prozess ist was anderes als eine Fähigkeit, bitte das niemals mixen!
00:23:03: Ich habe vorhin ein bisschen erzählt von einem großen Projekt da wo ich über diese KBBD Sprache gestolpert bin... Das Ganze erzeugt etwas und das ist mir erst Jahre später bewusst worden Und ist immer auch ein Teil von jedem meiner Projekte.
00:23:24: Die einerseits habe ich Fähigkeiten, die etwas tun und beschreiben im Endeffekt wie ich etwas tue.
00:23:30: Ich kann es natürlich auch noch zuweisen.
00:23:32: Also High- und Low-Capitalis habe ich ja... High-und Low-Capitalis, oi, ai, ai auf einen kurz erklärt.
00:23:41: Aber die erzeugen etwas!
00:23:44: Und das sind... Nein?
00:23:47: Das ist auch nicht?
00:23:48: Das andere?
00:23:48: Genau, das sind die Daten.
00:23:51: Also ein Vertrieb als Beispiel, der kann nicht ohne Kunden oder Produkte, ohne Preise, Verträge oder irgendwelche Angebote lieben.
00:24:01: richtig und das sind aber alles Daten.
00:24:04: Und ich formuliere das danach immer so aus der Toghaufsprache wieder.
00:24:09: also kennt man das sind die Data Entities oder Datentöpfe glaube ich ist das deutscher Wort dafür oder Datenentitäten auch.
00:24:16: gott ist doch egal Diese Datenentitäten sind essentiell, denn sie beschreiben das Resultat dahinter was ich tue.
00:24:29: und die Fähigkeiten benötigen halt diese Informationen.
00:24:31: Deswegen ist es das Bindeclit zu allen.
00:24:36: Die Fähigkeit und Datendaten sind immer eng verbunden.
00:24:40: Dafür verwenden wir oder ich im BDA Modell Data Entities.
00:24:47: Für den Modell kommen wir vielleicht irgendwann mal die nächsten Folgen.
00:24:54: Das BDA Capability Model habe ich vor ein paar Jahren grob entwickelt, das hat sich aber erst die letzten zwei Jahre so richtig heraus geprägt und zwar BDE heißt Business Data Application Capability Modell kurz BDA oder BDE.
00:25:14: Und das ist im Endeffekt nichts anderes, eine Vertragung von genau Business-Fähigkeiten Daten, Identitäten und Applikationen.
00:25:22: Ich hoffe die Brücke macht für dich jetzt auch ein bisschen Sinn gerade warum dieses Modell für mich persönlich so effizient ist.
00:25:29: Auf der einen Seite habe ich natürlich die Strategie Die verändert Fähigkeiten Aber der Kerngeschäft der ganzen Unternehmensarchitekturen sind die Fähigkeit als solches im Endeffekt dieses Business, das B. Dahinter.
00:25:45: dieses Business kann aber ohne die nicht funktionieren also ohne Data Entities und in unserer heutigen Welt ohne... Also ohne, sag ich schon, Business Capability als auch Data Entitys funktionieren wieder nicht ohne Application.
00:26:02: Und dieses gesamte Modell beschreibt im Endefekt diese Fähigkeiten wie ich im EndeFFect Business Capabilities an Datenkoble und Daten an Applikationen umkoppeln.
00:26:14: Und daraus kann man sehr viele große Mehrwerte stiften, denn ich kann halt relativ fein... definieren welche Strategien sind betroffen, die anderen welche Fähigkeiten sind betroffend durch Strategieveränderungen.
00:26:31: Ich kann genau definieren, welche Datenentitäten hängen an welchen Fähigkeiten und welche Applikation benötigen im Endeffekt diese Datenentiten?
00:26:40: Und dann weiß ich sofort die Zuordnung zu den Fähigten wiederum!
00:26:44: Letztes Jahr habe ich dann ein weiteres Modell darauf entwickelt, was im Endeffekt den TCO oder diese Kosten nach und nach weiterhin optimiert.
00:26:51: Und genau diese Ableitung ist so essentiell und auch das ist im Endefekt so das Gudi in der IRM.
00:26:59: Ich muss doch irgendwie mehrwert stiften und nicht einfach nur komische Assets und Listen und Dokumentationen bauen.
00:27:05: Dieser Mehrwert, den ich da mitliefe... Der ist genau das, dass sich die Fähigkeiten beschreiben kann und beziffern kann, was kostet mir das im Laden?
00:27:21: Und nun sind wir auch schon wieder am Ende dieser Folge angelangt.
00:27:25: Vielleicht ist ja auch aufgefallen dass ich das Format ein bisschen verändert habe.
00:27:30: Wir befinden uns jetzt in der Folge siebzehn.
00:27:34: Ich hab für mich selbst auch ein bisschen analysiert was die Folgen davor so gefallen ist wiedergespiegelt habe und ein Feedback, das ich mal bekommen habe war dass es zu geradlinig ist.
00:27:50: Und so erzählerisch.
00:27:53: Das Konzept habe ich jetzt mal komplett überarbeitet und daraus ist im Endeffekt diese Folge auch entstanden da auch ein bisschen mehr Lockerheit reinzubringen und ich möchte ja auch in der folgeren Folgen mehr offenes Reden reinbringen, was vielleicht die Folgen länger macht.
00:28:14: Damit muss man leider jetzt leben.
00:28:16: Aber auf der anderen Seite hoffe ich natürlich dass du auch ein bisschen daraus mehr Erfahrung sammeln kannst und auch den Mehrwert für dich erkennen könntest.
00:28:27: Das bringt mich ja auch zur nächsten Folge Die Folge Achtzehn.
00:28:34: Jetzt kommt natürlich das Wichtigste dahinter.
00:28:38: Wir werden über noch tiefer, über high und low Capabilities sprechen und deren Abhängigkeiten und Komplexität zueinander und auch wie du diese Komplexitäten messen kannst und auch die Abhängigkeit identifizieren kannst.
00:28:58: Jetzt, dass da nicht in der Turg auf Sprache reden würde.
00:29:01: Dann redet man im Endeffekt vor so einem Produz- und Konsumerverhalten.
00:29:05: Und genau das werden wir uns mal näher anschauen gerade mit dem Modell was ich entwickelt habe und ich hoffe, dass ein oder andere ganz wieder auch für dich rausnehmen.
00:29:17: Servus und baba um bis auf bald!
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