EAM#20: Capability Reifegrad - Ist deine Capability reif genug?

Shownotes

Strategie wirkt nicht direkt auf Projekte. Strategie verändert Fähigkeiten. In dieser Folge geht es darum, warum capability-basierte Budgetierung erst dann funktioniert, wenn der Reifegrad der betroffenen Business Capabilities ehrlich bewertet wird.

Am Beispiel eines produzierenden Unternehmens wird gezeigt, warum Lieferfähigkeit, Produktionsplanung und Systemlandschaft nicht isoliert betrachtet werden dürfen. Entscheidend ist die Frage, ob eine Capability das leisten kann, was die Strategie von ihr erwartet.

Im Fokus steht die Capability Production Planning & Scheduling.

Die Folge zeigt, warum eine Fähigkeit nicht automatisch reif ist, nur weil sie existiert. Entscheidend ist, ob sie unter realem Druck funktioniert: bei Materialengpässen, Maschinenstillstand, kurzfristiger Umplanung, Lieferterminen oder widersprüchlichen Prioritäten.

Besprochen werden unter anderem:

  • Warum Reifegrad kein akademisches Modell sein sollte
  • Warum viele mittelständische Unternehmen über Erfahrung statt über Architektur steuern
  • Warum Production Planning & Scheduling ein gutes Beispiel für Capability Reifegrad ist
  • Welche Rolle Verantwortung, Prozesse, Daten, Applikationen, Integration, Governance und Messbarkeit spielen
  • Warum schlechte Daten auch mit einem neuen Tool nur schneller falsche Ergebnisse erzeugen
  • Warum Capability Gaps aus der Differenz zwischen Strategiebedarf und heutiger Leistungsfähigkeit entstehen
  • Warum Budget dem strategisch relevanten Capability Gap folgen sollte
  • Warum Projekte die Konsequenz aus Capability Gaps sind - nicht der Startpunkt

Transkript anzeigen

00:00:04: Architektur entscheidet.

00:00:06: Über Komplexität, über Kosten, über Steuerbarkeit.

00:00:09: Ich bin David Hohl und heiße dich herzlich willkommen bei Enterprise-Architektura wirkt!

00:00:14: Der Podcast zu ERM Sehus grüßt euch und herzlich Willkommen zur neuen Folge.

00:00:24: Heute wird es wieder um Kapitelte gehen und das ist auch der Abschluss dieser Serie.

00:00:30: Bevor wir dabei einsteigen möchte ich etwas feiern.

00:00:36: Feiern die Folge zwanzig und ich bin richtig stolz darauf, denn in knapp sieben Stunden wurden zwanzige Folgen oder halt neunzehn Folgen veröffentlicht voller EM-Content.

00:00:51: Und als sich mit der ganzen Geschichte hier begann, wusste ich noch nicht ganz wo die Reise hingehen wird.

00:00:59: Die ersten Folgen waren eher unstrukturiert, beziehungsweise diese Richtung.

00:01:05: Na ja was probieren wir mal?

00:01:06: Wo gehe ich jetzt hin?

00:01:08: Was ist der Zielkorridor?

00:01:13: Ich habe aber schnell festgestellt dass gerade die Architektur sehr komplex sein kann natürlich nicht nur für die Thematik aber auch in der Erzählform und hat mich dann halt entschlossen jedes Monat eine Art Kernserie zu gründen und am Anfang ging es um technische Schulden, dann um TCO.

00:01:32: Jetzt befinden wir uns in dem Themenumfeld von Capabilities Und ich habe das Gefühl somit werden auch Inhaltspakete viel klarer und schlagkräftiger.

00:01:46: Ich möchte dieses Format beibehalten und dementsprechend weiter vollziehen.

00:01:51: Einzige Richtung ist noch nicht ganz klar wo auch ab Folge einundzwanzig die Geschichte hingehen wird.

00:01:58: Ich habe bekommen natürlich auch ein bisschen Input und der Input von außen heißt mir ja, man soll doch mal reden wie man halt taktische Beplanung macht.

00:02:08: Wie macht man APM also Application Portfolio Management oder auch Application Management als solches?

00:02:18: Weitere Fragen waren auch okay, könntest du dich mehr fokussieren, wie ich meine Infostruktur besser managen kann?

00:02:26: Ehrlich gesagt bin ich noch ein bisschen un-einig mit mir selbst, denn es gibt viele Themengebiete wo ich mich mehr rein fokussieren möchte und wo's mich als Imagentwickler ja sehr lange immer beschäftigt hat sind Daten.

00:02:42: Und die Datenhoheit in dazwischen und was das eigentlich für eine Unternehmen bedeutet.

00:02:46: Und ich denke mal, das wird einer der nächsten Kernserien sein oder auch vielleicht EI-Einsatz in der Enterprise-Architektur.

00:02:58: Wobei das ein sehr schwieriges Feld ist da es halt sehr viel praktische Themen mit reinbringt und ich jetzt keine Tools im Vordergrund stellen möchte.

00:03:09: Wie auch immer Ich freue mich weitermachen zu können Auch die Zeit zu finden dies vollziehen zu dürfen, auch dass man in meiner Familie die Möglichkeit gibt das auch in dieser Breite zu treiben.

00:03:22: Es ist nicht ganz einfach.

00:03:23: auch die Aufwände hinter jeder Folge sind enorm, da es ja für Vorbereitungszeit benötigt wird und natürlich ist es auch schwierig Aufnahme Schlotz zu finden für mich selbst.

00:03:37: Ich hoffe du hast Spaß an der Serie gehabt.

00:03:39: jetzt soweit dann den Business Capabilitys und bleibst auch weiter treu worauf es mir weiter auch zu.

00:03:47: und ja, dann lass uns einfach einsteigen in die Folge zwanzig.

00:03:56: Ja da sind wir wieder bevor wir in die folge zwanziger steigen wo es um kbpd die reife grad gehen wird oder halt den kbd maturity level und uns der frage stellen werden warum bg erst sinn macht wenn fähigkeiten ehrlich bewertet werden.

00:04:15: Lass uns nochmal kurz einen rückblick machen zur folgen neunzehn.

00:04:20: Da haben wir ja darüber gesprochen, dass BG nicht direkt Projekten folgen sollte sondern eigentlich den Fähigkeiten.

00:04:30: Und heute halt wollen wir eher genau auf den Fokus eingehen.

00:04:34: wie reif ist denn eigentlich die Fähigkeit dahinter überhaupt?

00:04:37: Also wenn ich halt BG habe und meine Fähigkeit ja verbessere dann muss sich mehr genau im Klaren sein welcher der diese Fähigten macht das den Sinn zu optimieren oder auch meine Strategie dahin gehend zu optimiren.

00:04:55: Denn Strategie wirkt nicht direkt auf Projekte, sondern wie schon meiner Theorie ansatzverbundenen Strategie verändert eigentlich Fähigkeiten.

00:05:04: Das heißt immer wenn man sich neue Vorsätze macht im Leben oder auch in meinen Unternehmen dann verändere ich da hinter halt Fähigkeiten.

00:05:13: Budget sollte daher auf Business Capability ausgerichtet werden.

00:05:18: Bevor ich Budget verteile, muss ich wissen wie stark oder schwach diese Capability heute ist.

00:05:25: Sonst wird halt die Capability-Begittierung nicht nur ein neuer Begriff sondern halt einfach genau der alte Blindflugfolgen den er jetzt schon ausgesetzt ist wo man mit Effekt Budget hernimmt und Projekt initialisiert und danach hofft irgendwas verändert sich.

00:05:44: Somit stelle ich mir auch immer die Hauptfragen oder einige diese Fragen im Kopf halt eher rumspieren, wenn es um Fähigkeiten und Steuerung geht.

00:05:54: Welche Capability verdient überhaupt das Budget?

00:05:58: Und welche Capability ist strategisch wichtig für uns?

00:06:02: Ich habe schon glaube ich in den letzten Folgen einmal geredet.

00:06:04: Man muss sich ja genau anschauen, welche Capacity wichtig ist, kritisch ist oder ein Lebensrechtlich oder vielleicht sogar unwichtig und dann dementsprechend auch sich die Zwischenfrage zu stellen, wie schwach und stark ist sie halt.

00:06:22: Und letzte und abschließende Frage, die darauf einsteuert und auch Teil von dieser Maturity-Level Bewertung mit sich bringt natürlich ist halt welche Capability verursacht kosten ohne den erwartenden Beitrag zu liefern?

00:06:37: Das ist in der Tat immer eine sehr schwierige Frage, denn Sie hat im Endeffekt sehr viel Einfluss von verschiedenen Bereichen Und er kann nicht einfach so auf Zahlen oder auch in einer möglichen Art von TCO, da halt Berechnungen zurückgelegt werden.

00:06:54: Genau deshalb müssen wir über Reifekart sprechen und lassen es bitte ihr das ja nicht akademisch machen und nicht jetzt nämlich komischen Framework-Theater verfallen sondern als ehrliche Bewertung.

00:07:10: Kann diese Fähigkeit das leisten, was die Strategie vorhin erwartet?

00:07:14: Oder nicht!

00:07:16: Darum geht es jetzt.

00:07:22: Also bevor wir richtig loslegen darüber möchte ich mal den deutschen Mittelstand ein bisschen in den Fokus stellen, denn viele mittelständische Unternehmen sind ja fachlich extrem stark aber architektonisch oft in einem komischen historischen Himmel gewachsen.

00:07:41: und Ich habe mir so ein bisschen die letzten Tage angeschaut, wo wir da wirklich die Weltmeister sind und wenn man sich das mal näher anschaut.

00:07:52: Sind da echte Iconen darunter ohne jetzt diese Kunden in irgendeiner Art im Mittelpunkt zu stellen?

00:07:57: Aber es ist einfach fantastisch zu sehen wie viel Innovation oft halt in diesen Unternehmen stecken und wie sie sich historisch daher eigentlich über die Zeit halt hingehandelt haben.

00:08:10: Und ich denke auch dass die Beispiel, was ich gleich herausziehen werde.

00:08:14: Das auch sehr gut widerspiegelt, warum manche Unternehmen so gewachsen sind wie sie jetzt auch dastehen.

00:08:22: Erst das Beispiel, das ich für mich gefunden habe ist eigentlich Milita.

00:08:27: Kennt jeder diese Kaffeefilter?

00:08:29: hat wahrscheinlich jeder bis bevor diese ganzen voll Automaten gekommen sind oder bzw.

00:08:37: die ganzen Kapselngeschichten?

00:08:39: Militer war eigentlich der Erfinder von Kaffeefilter mit Löschpapier.

00:08:44: Die haben das schon auf den Grunde genommen, ohne Militer wenn man es genau nimmt oder vielleicht wäre er irgendwie ein anderer Mal drauf gekommen und gibt's halt keinen gescheiten Kaffees.

00:08:54: Oder auch Teekanne.

00:08:55: jetzt die nicht-Kaffee-Fraktion hier vielleicht... Die haben diese Doppelkammer T-Beutlerfunden aus dem Jahr neunundvierzig und sind damit eigentlich bekannt worden mit so einem einfachen Prinzip halt Tee wird besser um Wasser umspült und im Falter so, was ich da so roma besser, keine Ahnung.

00:09:14: Aber jeder kennt halt das und es ist unfassbar dass solche Unternehmen im deutschen Mittelstand noch immer so aktiv und so stark sind.

00:09:24: Und ein dritter Kandidat den ich mir rausgezogen habe ist Uhu.

00:09:30: Klar, nicht die Eule.

00:09:31: Sondern der Uho, dieser Alleskleber kennt jeder was früher auf den Finger drauf geklebt hat und dann auch auf dem Tisch so auf- und abgezogen hat weil es sich so cool angefühlt hat.

00:09:41: aber die haben im Endeffekt damals diesen Kunstharzklebestoff erfunden um im Endefekt Dinge halt zusammen zu kleben.

00:09:49: das ist halt schon Innovationen und ich denke genauso wie Innovationes Lösungen machen viele in deutschen Mitteln stand extrem stark fachlich.

00:09:59: Es gibt fantastische Produkte und super technische, tiefe und Kompetenz natürlich.

00:10:07: Und was ich glaube auch diese Art von Unternehmen jetzt nicht nur diese drei, sondern da gibt es noch viel mehr.

00:10:14: richtiger Vorheben finde ich ist einfach der Fakt dass sie halt sehr viele Gründe erzeugen durch ihre Produkte, durch Innovationen und sich über die Jahre dann auf Basis von einzelnen Innovationsprodukten.

00:10:30: Die, was ich zum Beispiel gerade so ein bisschen aufgeglichen mache natürlich hier noch viele weitere Produkte seit Jahren aber die haben sich halt die Produktion dahin optimiert, die Planung der einkaufte Qualität das stimmt halt es ist halt abgestimmt.

00:10:43: Das funktioniert sonst würden wir wahrscheinlich auch nicht kaufen weil die Qualität immer einen gleichen Standard hat oder vielleicht auch noch jetzt besser und höher geworden ist.

00:10:53: Aber genau da, runter ist natürlich sicher nicht nur bei diesen Unternehmen aber auch bei vielen anderen sind Baustellen und diese Baustelle das ist im Endeffekt die dahinter liegende Architektur.

00:11:04: Und dies halt sehr gewachsenen Systeme wurden einfach eingeführt wie sie gebraucht worden sind.

00:11:11: Das ist ja okay und da wurden neue Werke gekauft, da hat man neue Lösungen gebraucht.

00:11:17: Da haben wir neue Disproduzionsbereiche gebrauchten, neue Systeme gekauft.

00:11:21: Und so hat man natürlich dann Schritt für Schritt die Architekturlandschaft wachsen lassen.

00:11:27: Oder weil es genau durch einen Wachstum ... steigert man natürlich auch die Prozesse und die unterscheiden sich dann nachher relativ schnell ohne richtige Architektur je Standort.

00:11:39: Und dann hat man halt diese Silo-Architektuere, um in dieser Architektuere liegen natürlich danach die Daten quer verteilt und naja den Abschluss dieses Storycanns zu schauen, Schattenwirtschaft und so.

00:11:53: Und Excel macht danach unsere Integrationsplattform ready!

00:11:58: Das ist natürlich jetzt alles sehr weit hergeholt, dennoch ist es sehr naheliegend und das ist nicht nur der deutsche Mittelstandenembar sondern auch Großkonzerne kämpfen genau so.

00:12:09: Nun werden dann natürlich Systeme halt eingekauft wie zum Beispiel ein ERP führen auf der Kaufmännischen Sicht da und E-Mail für Kommunikation oder Abstimmungen und dann hat man halt verschiedene andere Tools um im Endeffekt Aktivitäten durchzuführen Durch die Fragen dahinter natürlich ist funktioniert das System dann trotzdem noch.

00:12:33: Ist es wirklich gut, dass man Excel für Planung nutzt?

00:12:37: Wahrscheinlich nicht.

00:12:39: Was passiert wenn nachher auch die Menschen dahinter ausfallen, die im Endeffekt diese Art von Mini-Tools und wahrscheinlich Tools nutzen, die eigentlich überhaupt mit der Systemlandschaft nicht richtig zusammenfinden?

00:12:54: Dann kommt man halt redeschnell in einen Trudel rein, wo man schwer wieder rauskommt.

00:13:01: Denn die Menschen, die füllen mit ihrer Erfahrung diese Lücken, die halt systemtechnisch vielleicht nicht vorhanden sind.

00:13:10: und genau an diesem Punkt wird aus einer vorhandenen Fähigkeit eine Frage des Reifegrades.

00:13:17: Eine Capability existiert nicht automatisch reif.

00:13:21: So ein Grundsatz!

00:13:23: von meiner Sicht her.

00:13:25: Also, bedeutet nur weil Unternehmen etwas tut heißt es nicht dass diese Fähigkeit einfach reif beherrscht wird.

00:13:35: also das bedeutet auch.

00:13:36: was bedeutet bedeutet oder weißt du was ich meine?

00:13:39: Das ist halt nicht einfach nur da und dann ist es halt perfekt.

00:13:42: Das ist natürlich nicht.

00:13:44: Hätte jedes produzierende Unternehmen oder zum Fall unsere Mittelstände hier, die planen halt ihre Produktion und jeder hat halt dann ihre Art von Lieferfähigkeit.

00:13:56: Und die haben natürlich auch jeder seine Qualitätssicherung, die dahinter steht und die ist wahrscheinlich auch einzigartig weil die Produkte einzigARTig sind.

00:14:05: Die müssen natürlich schauen dass Material und die Bestände und deren Aufträge registriert und vereinheitlicht werden.

00:14:14: aber das sagt ja nichts aus über die Reife aus.

00:14:17: also wie gut mach ich denn das dahinter.

00:14:20: So mit einer Fähigkeit kann halt vorhanden sein oder ist in der Regel verhanden, aber trotzdem ist sie unreif und sie funktioniert dann natürlich im Doing und im Alltag, aber nicht auf Druck.

00:14:35: sobald ich hier zähre eine oder andere Stelle, dann kann es relativ schnell sein dass diese Fäke da auseinander bricht.

00:14:43: Oft hört man auch wie können wir das?

00:14:47: Aber irgendwie bekommen wir das schon hin, keine Sorge.

00:14:51: Das ist halt eine Art Aussagen.

00:14:53: die machen einem vielleicht bewusst ja es wird schon irgendwie klappen aber auf der anderen Seite uiuiui aus der Architekten und aus meiner Brille würde ich wenn ich solche Messages höre dann wird man ganz unwohl.

00:15:05: Gibt es nämlich so Eckpunkte die man sich anschauen sollte?

00:15:10: Wie stabil ist halt diese Fähigkeit?

00:15:12: Wie oft kann ich sie eigentlich wiederholen?

00:15:13: oder wie oft wird sie wiederholt am Tag, oder in einem gewissen Zeitraum.

00:15:17: Ist die Fähigkeiten überhaupt Datenbasiert?

00:15:20: Oder ist das einfach nur... Ich bewege mich von A nach B. Ist sie abhängig von gewissen Personen oder sogar noch viel schlimmer von Einzelpersonen?

00:15:30: Also kann nur ein Mensch im Unternehmen jetzt einen Handstand...?

00:15:33: Okay, das spielt das Beispiel aber weißt du was ich meine!

00:15:36: und funktioniert diese Fähigkeit über verschiedene Standorte überhaupt hinweg.

00:15:41: Das heißt auch, wenn ich ein Prozess etablierere dann muss ich natürlich beweisen dass dieser Prozess ja in jedem Standort geht und dazu baue ich die Fähigkeiten die das da etablieren.

00:15:52: und wenn das jetzt nur im Werk was sich Stuttgart funktioniert aber jetzt im Werker Warschau in die Hose geht dann habe ich relativ schnell der Problem.

00:16:03: Dann führt es zu einer Störung und hier wiederum.

00:16:06: Und dann stellt man sich natürlich auch noch die Frage, funktioniert diese Fähigkeit bei Störungen genau noch so gut?

00:16:13: Um das Ganze noch ein bisschen angreifbar für dich zu machen nehmen wir heute mal... Machen wir das jetzt mal nicht auf Sales und Marketing beispielsweise in den letzten Podcasts gemacht habe.

00:16:27: Lass uns auf etwas anderes mal hinschielen von Fähigkeiten und zwar die Produktion!

00:16:32: Deswegen hab ich auch diesmal den deutschen Mittelstand im Vordergrund gestellt da es sehr viele Produktionsunternehmen sind.

00:16:44: Und somit stellen wir uns der Frage des roten Farben der Manufacturing.

00:16:50: Stellen wir uns mal vor mir das Beispiel vor, wie wir produzieren das Unternehmen?

00:16:55: Sucht eins in deinem Kopf aus!

00:16:56: Das Lieferfähigkeit, also die Lieferkeit der Fähigkeit, wenn ich mich verbessern möchte und die Produktionsausfälle dementsprechend auch reduzieren möchte damit sich das Unternehmen folgendes Strategie oder strategisches Ziel definiert für sich selbst.

00:17:12: Wir wollen die Fähigkeit verbessern, Produktionsausfälle reduzieren, Materialengpässe früh erkennen, Planung stabiler machen, Werke besser steuerbar machen und vor allem Kunden verlässlicher beliefern und auf jeden Fall weniger Feuermodus in der Produktion.

00:17:31: Ich hatte genau diese Herangehensweise schon einmal in der Vergangenheit deswegen mal rausgezogen aus dem Topf, das ist einer der auch Nichts als Rocket sein im Form von Bewältigung sehr wohl.

00:17:45: Aber jetzt diese strategischen Ziele haben wirklich fast fast jedes Unternehmen in irgendwanner mal Vorsicht liegen.

00:17:53: Unabhängig davon, der typische Reflex von der Leitung würde dann heißen oder von der IT wir brauchen ein neues EMS, ein APS Wir brauchen noch ein stärkeres Modell eines ERP Und hey Leute, der Shopfloor muss pfeifen die Daten dahinter und wir brauchen dafür Dashboards.

00:18:10: Wir müssen das Ganze kontrollieren.

00:18:13: Was fällt dir dabei auf?

00:18:15: Klar Das Tool ist schuld.

00:18:18: Welches Tool brauchen wir als muss natürlich ein besseres stärkeres sein oder wir müssen das ersetzen?

00:18:24: das hat uns schon immer gestört.

00:18:26: Das ist aber eigentlich eine Kompetenschwachsien.

00:18:28: oder wenn man jetzt sofort Die Verfähigkeit verbessern möchte, dann ist das Tool des Letztes was man anschaut.

00:18:39: Somit gibt es eigentlich für diese strategische Ausrichtung immer eine Fähigkeit die das im Endeffekt erst ermöglicht und dies auch hauptverantwortlich für sehr viele Aktivitäten unternehmen und ich schneide sie oft ein bisschen kleiner um mehr Traktionen und Verbesserungen zu erlauben.

00:19:00: Und wir reden hier von der Protection Planning and Scattering Capability.

00:19:05: Diese Fähigkeit beinhaltet in der Regel alle Produktionen, also Produktionsüberaufträge die haben beinhaltet das ganze Material Management mit Maschinen, die Kapazitäten dahinter, die Schichten der Menschen über die Werke hinweg und auch die Liefertermine sauber zu planen und zu steuern.

00:19:26: Du hörst raus, wie mächtig diese Fähigkeit ist und was das eigentlich für ein Unternehmen bedeutet wenn dieser Fähigkeiten einmal nicht da ist oder nicht einen hohen Reifegrad hat.

00:19:35: Denn dann habe ich natürlich komplett riesen Probleme in der Steuerung meiner Produktion.

00:19:42: Somit sollte man sich danach an dieser Stelle fragen, wenn man jetzt das herausgefunden hat okay this Protection Planning and Scheduling capability ist im Endeffekt der Treiber dieser Strategie oder beziehungsweise die Nachtistrategie überhaupt möglich, dann stellt man sich als erster die Frage wie reif ist diese Fähigkeit heute.

00:20:01: Kann sie die Strategie und diese Ziele und Maßnahmen überhaupt tragen?

00:20:06: Oder funktioniert es hier halt nur lokal in einem gewissen Bereich?

00:20:12: Sie wird sehr viel manuell gemacht.

00:20:15: Es gibt zwei Tools aber Diese können das auch noch schwer tragen.

00:20:21: Menschen sind oder wie viele Personen?

00:20:24: Abhängigkeiten stecken dahinter.

00:20:26: Damit sind wir dann schon beim eigentlichen Thema, Wie bewertest du nun diesen Reifegrad einer Capability?

00:20:38: Das heißt nun der Capability ReifeGrad.

00:20:41: Was bedeutet das?

00:20:44: Dieser Reife Grad oder mit Tirty Level auf Englisch kann halt eine Fähigkeit das leisten was die Strategie vorher erwartet.

00:20:54: Das ist im Endeffekt das, was wir herausfinden wollen.

00:20:58: Der Reifegrad ist halt einfach... Was es nicht ist, fahren wir mal so an!

00:21:02: Was ist ein Reifengrad?

00:21:03: Es ist keine schöne Skala die wir uns mal irgendwo herzeigen wollen.

00:21:07: Es ist schon gar nicht irgendetwas wissenschaftliches und es gibt irgendein Prozess der das im Endefekt unterstützt.

00:21:18: Ein Reifekrad ist etwas anderes.

00:21:20: Das ist eine ehrliche und saubere Bewertung der Leistungsfähigkeit einer Fähigkeit.

00:21:28: Nicht im Normalfall, sondern eher unter realem Druck.

00:21:33: Reife zeigt sich nicht im schönen Wetterbetrieb wenn etwas schief geht und nicht funktioniert.

00:21:43: Genauer halt das wenn der Produktion einfach still steht weil Material fehlt oder Maschinen einfach nicht funktionieren oder einfach das Werk prinzipiell überlastet ist.

00:21:54: Somit stellt sich halt dann die Frage, was das Reifelgrad ist.

00:21:58: Bleibt die Fähigkeit wirklich steuerbar?

00:22:00: Beginnt man sofort dem Fire Modus herumzulaufen wie Hamster und wird eigentlich geplant oder vor allem improvisiert.

00:22:14: Für die Bewertung braucht man ein paar einfache Dimensionen und die probieren wir uns halt ein bisschen genauer anzuschauen.

00:22:20: Keine Sorge es werden keine vierzig sein die was man fürs assessment benötigen, sondern einfach klare fragen, die ich dem Endeffekt auch mitgeben möchte um das klarer zu bewerten.

00:22:30: Vorab habe ich so das Gefühl die Folge wird ein bisschen länger wie gedacht.

00:22:34: Ich dachte es sind heute schon mit zwanzig Minuten am Ende aber joa übt das wieder etwas länger.

00:22:40: also ich würde raten nimm dir mal einen Kaffee und ja genieße die nächsten Dimensionen der reife grad Bewertung.

00:22:53: Die erste Dimension, die wir uns anschauen werden ist halt die Dimension der Verantwortung.

00:23:00: Also eine Capability kann nicht reif sein wenn niemand sie Ende zu Ende besitzt.

00:23:09: Genau das gleiche wie bei Production Planning & Scheduling.

00:23:13: Ist halt der Ownership extrem wichtig.

00:23:16: und aber leider geht es sehr oft unklar, denn gerade was ich in der Beschreibung vorhin auch erzählt habe sind da sehr viele Sub-Elemente darunter unter Gradproduktionen, Supply Chain die gesamte Werkleitung oder zentrale Planung dahinter dann die IT Operations etc.

00:23:35: Das ist halt Monster.

00:23:37: deswegen Wenn du so etwas schneidest, würde ich da auch immer raten diese Schneiden ein bisschen kranulierter zu machen weil dieser Oberbegriff ist extrem weit gedacht und ein Reifegrad auf dem hinziehen wird redes schwierig werden.

00:23:52: Wie auch immer diese Verantwortung ist extrem wichtig und das zieht sich quer durch die Ehemann ohne Governance in Form von Ownership.

00:23:59: vergiss es.

00:24:01: Denn wenn halt jeder nur einen kleinen Teil Besitzt aber niemand besitzt die Fähigkeit als Ganzes, hat man halt ein schnelles Problem.

00:24:09: Die du das gerade aus Enterprise-Architekt nicht steuern kannst.

00:24:13: Denn du musst dir natürlich die Frage stellen wer verantwortet Kapabilität Ende zu Ende, wer entwickelt sie im Schluss auch weiter?

00:24:20: Wer entscheidet über Verbesserungen oder Reduktion von Fähigkeiten, Elementen da drinnen und wer priorisiert halt die Investitionen?

00:24:28: So, da haben wir ein bisschen Missmetzeuschen des Budget-Bigetierungen wo ich im Endeffekt herkomme.

00:24:35: Dennoch sind das die Treiber, die nachher sagen Leute unsere Fähigkeit könnte so stärker sein.

00:24:41: wie können folgende jetzt auch zum Beispiel in unserem Beispiel Lieferengpass oder bzw.

00:24:46: Lieferfähigkeit optimieren reinfallen?

00:24:49: wer entscheidet eigentlich dass diese Investitionen da auch mit reinfallen können?

00:24:53: und dann natürlich auch die Frage Wer ist eine Accountable wenn die Fähigkeiten einfach nichts macht oder halt nicht richtig funktioniert.

00:25:01: Also wenn die Verantwortung unklar ist, werden einfach die Prozesse dahinter klarerweise auch unscharf.

00:25:09: Schauen wir zu der zweiten Dimension an – die sogenannte Prozessfähigkeit.

00:25:16: Der Prozess ist halt noch immer keine Fähigkeit.

00:25:19: Das ist das, was ich hier schon im letzten Folgen auch immer wieder erwähnt habe.

00:25:23: Bitte fangt es nicht an BPM mit Capability Maps oder bzw.

00:25:26: Capability zu Mixen.

00:25:28: Das sind zwei Paar Schuhe.

00:25:32: Ein Prozess is keine Fährigkeit.

00:25:35: Punkt!

00:25:38: Prozesse sind natürlich wichtig und die hängen eigentlich darunter, wenn man es genau nimmt.

00:25:42: Aber Prozessen zeigen halt nur auf wie etwas ablaufen soll.

00:25:46: So dieses Wie wird damit beschrieben?

00:25:48: Die Fähigkeiten zeigen was eine Situation wirklich können muss.

00:25:52: Was steckt dahinter?

00:25:54: Und gerade in unserem Bild, das wir haben Produktionsplanung sieht im Prozessbild oft extrem leidend aus.

00:26:04: Die Leute glauben immer sie haben's komplett im Griff.

00:26:07: Aber wenn wir es jetzt mal grob zusammen, mal probier's im Kopf.

00:26:12: Also als ich aufdrückkontrollen, dann wird das Material gecheckt was auch wieder und hab' ich alles da Dann wird halt die Menge geprüft noch Und dann wird er den Planer stellt und dann die Fertigungen startet.

00:26:24: aber das ist natürlich nur der Standardfall.

00:26:26: Das hast du vielleicht, wenn du in diesem Umfeld unterwegs bist schon sicher öfters erlebst dass ich Der entscheidende Punkt dahinter ist eigentlich die Reife zeigt sich erst bei Abweichungen, wenn halt etwas nicht so läuft wie es laufen soll.

00:26:39: Und dann hast du natürlich den Reifen.

00:26:43: grad kannst du da hinter recht gut messen.

00:26:46: Und selbst nebenbei die besten Prozesse hilft es extremst wenig, wenn einfach die Datenbasis dahinter nicht stimmt oder auch sehr unscharf ist.

00:26:55: Also das heißt, wenn die Menge nicht korrekt ist oder halt nur halbwissen vorhanden ist und dann wirst du das gleich schon in der Fertigung, dass dir mal still steht.

00:27:06: Dimension drei?

00:27:07: Die Datenfähigkeit.

00:27:09: Kommen wir gleich mal ein bisschen tiefer.

00:27:10: jetzt wird's nämlich richtig spannend Denn die Produktionsplanung ist halt nur so gut, wie die Daten sind.

00:27:17: Wie schon gerade eben noch einmal schon ein bisschen vorkastet.

00:27:22: für Production Planning und Scrolling braucht es einfach saubere Informationen.

00:27:29: Da haben wir dann nachher die Data Entities mit denen mich wahrscheinlich dann die nächsten Podcast Folgen beschäftigen werde weil das ist einer meiner Lieblingsthemen.

00:27:37: nebenbei neben den Capabilities sind halt so Datenentitäten wie Customer Order, Production Order, Material Bill of material etc.

00:27:46: Also all das was eine Fähigkeit am Schluss ausmacht und das ist im Endeffekt auch immer recht wichtig diese Ableitung sauber zu machen.

00:27:54: also welche Fähigkeiten erzeugt und umschluss welche Daten entitäten?

00:27:59: denn?

00:28:00: wenn man wieder auf die IT hört dann hören wir mal schnell raus ich baue ein neues ERP oder so.

00:28:06: aber Neues Planungstool mit schlechten Daten plant nicht besser.

00:28:11: Der Plätzchen bleibt da drinnen leider auch vergraben und plant genauso schlecht wie vorher, vielleicht noch schlimmer.

00:28:20: Somit sind Fragen wie welche Daten braucht diese Capability?

00:28:24: oder was weiß ich ja?

00:28:26: Wer besitzt diese Daten?

00:28:28: Auch Wohnership-Datenmanagement sind die aktuell vollständig etc.

00:28:33: Und wie stark hängen sie eigentlich mit unseren Entscheidungen zusammen?

00:28:37: Das sind extrem wichtige Sachen, die den Reifegrad mitbeinflussen.

00:28:42: Also wenn Daten verteilt sind kommt oft oder kommt halt sofort die nächste Frage, die man sich dann natürlich stellen sollte welche Applikationen unterstützen diese Fähigkeit eigentlich wirklich?

00:28:55: Da sind wir damit auch schon bei der Dimension vier und zwar die Application Unterstützung oder Application Support einer der wichtigsten Dimension dahinter.

00:29:07: Also eine Applikation ist nicht automatisch immer das beste Handytool, nur weil es halt da ist.

00:29:19: Ich kenne das auch so dass man keine Fähigkeit macht und dann das Tool im Einsatz hat und dann macht man's doch eigentlich wieder komplett manual oder hat dann in einem Workaround laufen.

00:29:29: Und das ist in der Produktion sehr häufig der Fall.

00:29:33: Die einzelnen Tools haben halt ihre verschiedenen Dateniditäten aus Töpfe wie Auftrag, Fertigung und ganze Kapazitätenmanagement in den Shopfloor.

00:29:43: Aber wer kennt die meiste Wahrheit?

00:29:45: Ja genau das tue ich dann mit dem E-Excel.

00:29:49: Das ist leider Gottesgrad auch im Mittelstand aber ich sehe es auch in internationalen Umfeld sehr häufig immer die Wahrheit.

00:29:57: Das Problem ist halt einfach, dass die Systeme da sind aber eigentlich in Fähigkeiten nicht Ende zu Ende unterstützen.

00:30:04: Und das ist auch für mich immer so ein leidiges Thema gerade bei Sourcing-Themen wo ich neue Applikation benötigt wird oder einen Replacement, dass man eigentlich die Fähigkeit dahin unterstützen sollte und nicht jetzt.

00:30:18: was kann ich denn in der Tiefe in der Applikierung tun?

00:30:22: Da sollten wir natürlich fragen, welche Applikation unterstützt halt meine Hauptkapazität, die ich die ganze Zeit rede.

00:30:29: Sind da irgendwelche Brüche dazwischen?

00:30:30: Sind nämlich im manuellen Workarounds?

00:30:33: Welche Fähigkeiten hängt an welchen Systemen und welches Systemlücken erzeugen diese operativen Kosten?

00:30:40: So mit fragte bitte ja nicht, welche Applikationen haben wir?

00:30:43: Das fragt jeder und hat im Endeffekt damit keinen wirklichen Mehrwert.

00:30:47: Sondern frage ich lieber, welche Fähigkeit unterstützen Sie und wie gut sind sie wirklich?

00:30:53: Und sobald halt mehrere Systeme bedeutend sind, dann entscheidet halt etwas anderes über den Reifegrad und zwar ist es die Integration.

00:31:03: Und das ist oft ein Büssighaus!

00:31:05: Mitziehen wir bei der Dimension V Integration Also fangen wir besser an.

00:31:14: Eine Kapazität ist halt nur so gut wie die Integration dahinter ist, also diese Übergänge von einer Fähigkeit in die andere.

00:31:22: Wir reduzieren noch nicht ganz über die Integration in der Systemundschaft aber hängt natürlich stark mit dem auch zusammen.

00:31:30: Die Aufträge müssen vom ERP halt in die Planung und die Planungen muss in die Fertigung Raten halt sehr darunter.

00:31:41: Am Schluss muss der Maschinenstatus klar definieren, passt da oder nicht?

00:31:47: Die Realität ist aber oft gerade in die IT.

00:31:50: was anderes denn dahinter kommen dann so Bauchwährungen?

00:31:54: ja, die API sind zu langsam und die Daten müssen sich aus der manuell exportiert werden.

00:32:00: ich muss sie noch mal kurz verändern mit einem SuperTool.

00:32:02: Der Excel muss wieder importieren nutzt CSV.

00:32:08: Das ist leider kein Witz hier.

00:32:11: Es passiert in der Regel sehr häufig genau dieses Verhalten und somit ist ja nicht so, dass die IT dahinter jetzt der Schuldträger ist sondern einfach die Fähigkeiten als solches wurden nie richtig definiert im Formfonds.

00:32:26: wie schaut das Ende zu Ende Bild dahinter aus um wirklich den Reifegrad nach oben zu bekommen?

00:32:32: Und Reifegrade wird darin auch nicht gesteuert.

00:32:35: und ja, dann habe ich halt schnell ein Problem.

00:32:39: Und das blöde CSV ist jetzt schon seit ich weiß wie viele Jahrzehnten gibt es noch immer der Stolperstein der Architektur.

00:32:50: Aber selbst wenn die besten Systeme und Schnittstellen da sind eine offene Frage bleibt dann immer noch wer entscheidet wenn es mal wirklich eng wird?

00:33:01: und somit sind wir schon bei der Dimension VI Governance und Entscheidungen.

00:33:07: Ohne klare Entscheidungen wird halt eine Capability politisch und statt halt wirklich steuerbar.

00:33:20: Bei unserer Produktionsplanungsbeispielen steht oft folgende Konflikte.

00:33:28: Das Material wird knapp, Grund A ist wichtiger wie Grund B, Grund C eskaliert, Werk ist ausgelastet, anderes Werk könnte übernehmen, wenn es könnte.

00:33:42: Die Aufträge müssen verschoben werden oder Liefertermine stehen einfach unter Hauptdruck.

00:33:47: Das Problem dahinter ist aber natürlich sehr verkettert.

00:33:52: Wenn aber die Governance da hinter fehlt gewinnt halt nicht die beste Entscheidung sondern einfach nur der wir am lautesten schreiert in den Wald richtig?

00:34:02: Somit muss eine Governance aufgestellt werden pro Capability wohlgemerkt die halt verschiedenen Themen beinhalten, wie zum Beispiel in unserem Beispiel wer produrisiert.

00:34:12: Die Aufträge?

00:34:14: nach welchen Regeln wird eigentlich agiert?

00:34:17: Wer tragt, welches Risiko?

00:34:19: gibt es verschiedene Eskulationswege?

00:34:21: Gibt es klare Ausnahmeprozesse, die das im Endeffekt abgewährleisten?

00:34:25: Nebenbei, dass was ich gelernt habe über die Zeit, dass viele dieser Governance-Regeln fast auf alle Fähigkeiten anwendbar sind.

00:34:34: Das heißt, man muss jetzt nicht für jede Fähigkeit einen Governance aufsetzen sondern einfach ein Querschnitt durch und dann exemplarisch drauf eingehen.

00:34:43: Und somit nimmst du auch die ganzen Business Owner mit.

00:34:47: Die brauchst du nämlich an Bord für deine Fähigkeiten Steuerung als auch Aufbau.

00:34:52: Wenn ich nun entscheiden kann Dann muss sich auch etwas anderes können.

00:34:57: Ich muss es messen können Ob diese Fähigkeit wirklich besser wird oder schlechter wird.

00:35:03: Somit die Dimension sieben.

00:35:05: Messbarkeit und Kosten.

00:35:08: Alles was nicht messbar ist, ist einfach nur Meinungsfreiheit.

00:35:12: Boah, ist ja okay!

00:35:14: Aber Messbarität... ohne Messbarkeits halt bleibt der Reife grad einfach nur eine Meinung so wie ich das eigentlich mehr formulieren will.

00:35:22: Und es macht halt keinen Sinn wenn ich meinen Fortschritt irgendwie noch mal vor dem Messen kann um zu herauszufinden, ob diese Fähigkeit jetzt stärker ist wie gestern oder halt vom letzten Jahr.

00:35:36: Und da gibt es natürlich sehr viele Elemente die gerade den Reifegrad unterstützen sind halt so Sachen wie was kostet halt diese Fährigkeit?

00:35:45: Was kostet mir die Unreife der Fähigkeiten?

00:35:47: Ich finde diese Frage am geilsten, die ich ja oft auch immer wieder für Fähigkeiten mitnehme in meinen Katalog und welche Kosten sehen halt auch direkt sichtbar.

00:36:00: Das ist auch noch etwas, die Sichtbarkeit von Kosten.

00:36:04: Da haben wir schon bei Tizio sehr viel über das Thema gesprochen und das kannst du hier wunderbar immer wieder einbauen und verlangen.

00:36:11: Eine letzte Frage dazu – da gibt es natürlich noch viele weitere, die man sich gerade bei der Reifegrad-Bemessung stellen sollte – hat eine Investition den Reifengrad wirklich erhöht.

00:36:26: für der gesamten Serie ein, das halt der SPG auf Fähigkeiten eben ist.

00:36:31: Aber es bringt halt nichts wenn du es nicht wirklich messen kannst.

00:36:34: Deswegen diese letzte Frage finde ich immer am wichtigsten und sollte ein Multiplikator sein für die Reifegradbemessung gerade wenn es um Veränderungen geht.

00:36:45: Und wenn man halt diese Bewertung aus dieser Bewertungen steht noch etwas anderes und zwar sind das die sogenannten Capability Gaps.

00:36:58: Und bevor wir weitergehen, das waren halt schon jetzt alle Dimensionen.

00:37:01: Wenn du diese Dimension in Form jetzt covern möchtest, dann mach nicht den Fehler einfach von Anfang an durchzuziehen sondern die einzelnen Elemente daraus zu ziehen und danach dein Reifegradmodell individuell anzupassen so dass es dann irgendwann vollwertig wird wobei vollwertlich gibt's ihn nicht.

00:37:21: Gehen wir nochmal kurz zurück oder weiter in diese Richtung, wie man halt vor diesem Reifegrad zu einer Capability-Gap kommt.

00:37:29: Oder was das eigentlich bedeutet?

00:37:31: Dieser Capability Gap ist einfach die Lücke zwischen dem strategischen Bedarf und der heutigen Leistungsfähigkeit.

00:37:38: Und das ist ja das, was wir eigentlich verbessern wollen!

00:37:41: Dieser Gap Automatisch einfach in der Tool fehlt oder irgendwas Pfeiften hat, richtig.

00:37:48: Der Gap ist halt einfach.

00:37:49: diese Fähigkeit kann nicht leisten was die Strategie verlangt und somit muss man halt zuerst etwas anderes tun.

00:37:58: Und zwar muss man sich fragen stellen wie immer in der Architektur.

00:38:02: Man soll sich halt die Frage stellen gerade in diesem Umfeld Was braucht die Strategies?

00:38:07: Was kann die Capability dahinter heute wirklich?

00:38:10: und wo liegt eigentlich die Differenz?

00:38:13: Du merkst gerade wahrscheinlich etwas Wichtiges, dass gerade hier wieder die Governance wieder rein schießt blühterweise.

00:38:22: Also die Verantwortung, die Daten, die Integration und natürlich auch die Applikationen, diese Fragen stellen sich immer wieder.

00:38:34: ist das jetzt nicht immer was Neues?

00:38:35: und deswegen ist es auch nicht so kompliziert.

00:38:38: Dennoch ist es einfach wichtig sich die grundlegenden Fragen zuerst zu setzen, dass es assessment richtig aufzubauen.

00:38:46: Und ja erst jetzt sollte man das Budget ins Spiel bringen.

00:38:53: nebenbei Denn Budget folgt dem strategischen Gap.

00:38:57: Das ist jetzt genau das Wichtigste dahinter.

00:39:01: Die Fähigkeiten sind Unternehmen immer unsichtbar, kein Mensch kennt die nebenbei.

00:39:06: Wenn du bis heute keine Capability-Map gemacht hast dann weißt du vor was ich rede.

00:39:11: Wenn Du sie schon mal gemacht hast, hast du sie wahrscheinlich auf sehr High Level Ebene hochgezogen und nicht auf die Tiefe.

00:39:16: Reifegrad auf Capability wird ganz selten vollzogen – bis gar nicht!

00:39:21: Und ich finde das ist im Endeffekt das Hauptthema in jedem Unternehmen.

00:39:27: ohne diese Reifegrade kann mich einfach nichts wachsen Und somit sollte halt das Budget dem strategischen Gap eben erfolgen.

00:39:36: Bedeutet im Umkehrschluss Budget sollte nicht jede Kapabilität als einfaches Element folgen, sondern den strategisch relevanten Gap dazwischen und bedeutet nicht dass jeder Fähigkeit braucht die Investitionen um irgendwas besser zu machen.

00:39:56: Die Schwächen müssen nicht gleichzeitig immer mit Budget ausgeglichen werden Und nicht jede Forderung ist strategisch immer relevant klarerweise.

00:40:05: Aber BG wird halt interessant, wenn zwei Dinge zusammenkommen... ...wenn die Capability-Strategie schwichtig ist wie in unserem Beispiel aber blöderweise der Reifegrad zu niedrig ist und wenn man hat Production Planning & Scheduling als Strategie Schwichtiger kennt weil die Lieferfähigkeit damit verbessert werden kann oder soll.

00:40:26: Wenn diese Fähigkeit aber unreif ist Dann entsteht heute genau ein echter Investitionskandidat.

00:40:33: Und der Enterprise-Architekt muss das aufzeigen, somit solltest du dir genau diese Fragen gerade in diesem Reifergrad mit Bemessung welche Capability ist wirklich strategisch kritisch und wichtig?

00:40:44: Wo ist denn den Reifer grad niedrig?

00:40:47: Wie groß ist der Gap dazwischen?

00:40:48: Diese Gap ist auch ein Assessments, ein eigenes was man aufsetzen sollte.

00:40:52: es kann man auch automatisiert machen.

00:40:54: da gibt's einige AI Promz und Modeller die das mit unterstützen.

00:40:59: Welche Investitionen wirken wirklich auf deine Fähigkeit?

00:41:03: Das sind alles so Fragen, die du stellen solltest.

00:41:06: Damit entsteht Maßnahmen und Projekte halt nicht aus dem Brauchgefühl sondern wirklich aus der Architektursteuerung.

00:41:14: ich hoffe du stimmst mir dazu.

00:41:16: So nun kann ich halt die Maßnahmen und projekte sauber ableiten.

00:41:21: Projektes sind halt die Konsequenz und hat nicht einfach nur der Startpunkt.

00:41:29: Zum Beispiel aus unserem Beispiel mögliche Maßnahmen könnten dahinter sein, ownership for production planning and scaling zu klären oder halt das master data governance zu etablieren oder einfach die verschiedene Rückmeldungen zu automatisieren was auch immer.

00:41:47: also du merkst halt dass sind halt einzelne Elemente die darauf einzahlen um diese Fähigkeit zu verbessern oder einfach, oder was noch für habe ich auch letztens mal wieder gesehen diese Werksübergreifende Transparenz schaffen.

00:42:03: Ganz spannend.

00:42:04: das wird nämlich dann relativ schnell sehr geopolitisch und man kann da relativ schnell in einen Fettnäpfchen rein.

00:42:13: Und somit wenn ich halt genau diese Maßnahmen definiert habe, dann kann ich dahinter Projekte etablieren.

00:42:19: erst Und dann machen sie wirklich schlagartig, können einen anderen mehr Wert.

00:42:25: Weil ich wirklich drauf einzahle auf diese Fähigkeit wie zum Beispiel jetzt, hey!

00:42:28: Ich brauch jetzt Master Data Initiative oder ich brauche Shopfloor Full Digitisierung Planungs-Dashboardsetzer Dann machen die Sinn weil Sie zahlen genau auf diese Fehligkeit ein.

00:42:40: Somit Die erste Intition wir brauchen Systemy ist natürlich falsch Wichtig.

00:42:47: Wir verbessern immer eine strategische relevante Fähigkeit.

00:42:52: Und genau dadurch verändert sich auch die Rolle der Enterprise-Architektur.

00:42:57: Sie wird super praktisch und wir befinden uns nicht mehr in einem kommischen Elfenweinturm, also ich war da noch nie aber vielleicht mal du!

00:43:04: Und jetzt wollen wir Zeit halt auch das Enterprise Architekten sichtbar werden im Unternehmen und eine massive wichtige strategische Rolle einnehmen denn nur damit ist die Organisationsteuerung wirklich architektonisch getrieben und nicht ein Bauchgefühl.

00:43:22: Warum ERM halt hier wirkt?

00:43:25: ERM verbindet mehrere Elemente, man verbindet Strategie, die Fähigkeiten, die Daten, die Applikationen, die Kosten und vor allem die Umsetzung.

00:43:36: Und wenn du es jetzt in der Enderbarseiteltour nicht so bewaldert bist wirst du auch selbst erkennen wie wichtig diese Rolle im Unternehmen ist.

00:43:45: Und M ist halt nicht nur für IT-Landkarten, er zeigt einfach auf welche Fähigkeit strategisch relevant ist.

00:43:52: Wo welche Informationen und Daten benötigt werden, welche Applikationen macht wo sind?

00:43:57: Wo unterstützt ihr hier nicht?

00:43:59: Wo ist halt welche Integration kritisch und wichtig?

00:44:03: Wo entstehen welche Risiken

00:44:04: etc.?

00:44:06: Das System ist heute leider sehr alt auch in unseren mittelständischen Unternehmen Und es ist selten ein gutes Management Argument, blöderweise.

00:44:17: Es ist richtig schwierig oft da auch der Mindset zu ändern und somit sind die Aussage diese Capability kann die Strategie nicht tragen weil unsere Architektur, unsere Daten und unsere Integration sie einfach blockieren.

00:44:35: Dann gibt's nichts mehr hinzuzufügen.

00:44:37: Klappt das was so?

00:44:46: ob eine Organisation fähig genug ist, ihre Strategie umzusetzen.

00:44:52: Ich glaube das ist auch der Abschluss von dieser Serie.

00:44:57: und letzte Folge haben wir über BG sollte Fähigkeiten folgen gesprochen.

00:45:04: heute haben uns sehr lange sogar damit auseinandergesetzt dass der Reifekrat diese Fähigkeit kennen muss und der Reifegrad halt einfach kein Selbstzweck ist.

00:45:19: Und aus meiner Sicht auch noch was Wichtiges, nicht jede Capability muss einfach maximal perfekt sein.

00:45:26: Entscheidend ist halt der passende Reife grad zur Strategie und strategische.

00:45:32: wichtige Unreife oder Unreifekabule sind Investitionskandidaten und können halt relativ schnell auch identifiziert werden wenn die Enterprise-Architektur es einfach sichtbar macht.

00:45:44: Somit, Projekte entstehen daraus als Umsetzung und sind halt einfach nicht der Startpunkt.

00:45:50: Noch ein paar Abschlussgedanken zu dieser Folge nach der Review gerade.

00:46:00: Vielleicht haben viele Organisationen auch gar nicht so wenig Strategie am Start.

00:46:08: Und vor allem haben sie Budget ja da sonst würden wir uns ja nicht weiterentwickeln.

00:46:13: aber ich glaube fast Oft wissen sie nur nicht genau, welche Fähigkeiten reif sind oder reif genug sind um diese Strategie überhaupt zu tragen.

00:46:23: Und ja wenn es Strategie über Fähigkeit wirkt dann muss ich diese Fähigkeiten ehrlich bewerten können.

00:46:30: und genau da beginnt halt die Enterprise Architektur solches oder noch viel tiefer die Business Architektor und dann ist das halt keine Theorie sondern genau das was so süß ist eine Steuerung.

00:46:46: Und damit sind wir auch am Ende der Folge zwanzig angelangt.

00:46:50: Sie war diesmal glaube ich die längste, wenn ich auf den auf die Timeline hier schaue von meinem Tool.

00:46:59: und ja es ist vor allem eine Freude auch bisschen tiefer einzugehen.

00:47:03: Ich hoffe du hast das ein oder andere mitnehmen können vielleicht Auch hier noch, wenn man sich das ganze nochmal zweimal anhört dann wird man nicht mehr wieder feststellen die Komplexität kommt auf einen zu und kann ich das überhaupt manage schon so.

00:47:19: Ich gebe dir noch ein paar Frameworks mit diesmal und zwar zieht ihr mal das Covid Framework einmal genauer rein.

00:47:26: da gibt es sehr viele Eckpunkte zur Reifegrad und wie du auch dahin kommst und welche Fragen würdest stellen solltest.

00:47:34: zudem fangt gleich an glaubt nicht gleich alles optimieren zu können und vielleicht reicht es auch schon einfach wenn man in einer Strategie Meeting drinnen ist auf Fähigkeiten hinzuweisen um die Erwährnis über die Zeit zu schaffen.

00:47:50: ERM ist halt ein Zeitthema, das ist nicht von einer Sekunde auf der anderen schlüssig und liefert den Mehrwert aber mit der richtigen Methodik ist es natürlich machbar.

00:48:06: Das gibt eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

00:48:08: In dem Sinne würde ich auch den Podcast heute schließen, wünsche dir noch ein sehr heißes Wochenende!

00:48:14: Ich hoffe du hast eine Klimaanlage.

00:48:17: und dann bis dahin Servus und Papa und bis auf bald.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.