EAM#35: Zulieferer als Architekturabhängigkeit - Wo endet eigentlich EAM?
Shownotes
Ein produzierendes Unternehmen baut selten alles selbst. Komponenten, Technologien und teilweise sogar Innovationen kommen von Zulieferern und Partnern.
In dieser Folge geht es darum:
- Wann wird ein Zulieferer zu einer Architekturabhängigkeit?
- Warum Produktdaten nicht an der Unternehmensgrenze enden
- Supplier Lock-in jenseits von Software und Cloud
- Wie externe Roadmaps die eigene Zielarchitektur beeinflussen
- Warum Procurement und EAM unterschiedliche Perspektiven auf dieselbe Abhängigkeit haben
- Wie kritische externe Abhängigkeiten sichtbar und steuerbar werden
Die zentrale These:
Die Grenze des Unternehmens ist nicht automatisch die Grenze seiner Enterprise Architecture.
Der deutschsprachige EAM Podcast, überall wo es Podcast gibt.
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David Hohl
Möge die Enterprise Architecture mit dir sein.
Transkript anzeigen
00:00:04: Architektur entscheidet über Komplexität, über Kosten und Übersteuerbarkeit.
00:00:09: Ich bin David Hohl und heiße Dich herzlich willkommen.
00:00:12: bei Enterprisearchitektura wirkt der Podcast zu ERM!
00:00:20: Servus grüßt Dich und herzlich Willkommen zur neuen Folge.
00:00:24: In der Folge thirty-four also in der letzten ging es ja um Manufacturing innerhalb des eigenen Unternehmens.
00:00:32: heute gehen wir einen Schritt weiter Und zwar ein produzierendes Unternehmen kontrolliert ja längst nicht alles, mit Kontrolle ist eher die Produktionskette gemeint was für sein eigenes Produkt entscheidend ist.
00:00:48: In der letzten Folge habe ich hier vor allem über Werke und die Produkte dahinter unterschiedliche Lebenszyklen wir haben über lokale und zentrale Architektur gesprochen... ...und dabei habe ich wie du vielleicht gemerkt hast einen wichtigen Bereich bewusst ausgeklammert.
00:01:06: Und zwar ein Hersteller, der produziert selten wirklich alles selbst.
00:01:11: Komponenten kommen von Zulieferern, wenn man nur die Autoindustrie da ist es extremst und die Abhängigkeiten sind monströs.
00:01:19: Und teilweise kommen sogar Innovationen von außen und müssen zugekauft werden.
00:01:26: und genau dort wird das gerade finde ich aus der EM Sicht super spannend.
00:01:32: Ein Beispiel nehmen wir mal einen Fensterhersteller, der entwickelt und verkauft am Ende ein Fenster.
00:01:39: Check!
00:01:39: Aber die Beschläge, Scharniere oder andere technische Komponenten kommen möglicherweise – und nicht möglicherweise sehr häufig von einem Spezialisten.
00:01:49: Und dieser Zulieferer entwickelt seine Technologien wiederum selbst weiter.
00:01:55: damit beeinflusste irgendwann dein Produkt, deine Produktion, deine Daten und möglicherweise sogar deine Rotmap.
00:02:02: Du besitzt das Produkt, aber nicht zwangsläufig alle Entscheidungen von denen diese Produkte abhängig sind.
00:02:09: Und genau deshalb möchte ich heute die Unternehmensgrenze einmal bewusst aus unserer Architektur herausgradieren!
00:02:23: Kapitel eins – Architektor ändert nicht am Bergstor.
00:02:29: Eine klassische Enterprise-Architektu betrachtet gerne das eigene Unternehmen und industrielle Wertschöpfungen funktionieren aber häufig als Netzwerk.
00:02:41: Wenn wir uns das mal näher anschauen, wir zeichnen mal unsere Capabilities auf, unsere Applications, die Data, die Integrationen und alles innerhalb unserer Resozion.
00:02:53: Aber einige wichtige Abhängigkeiten liegen halt draußen.
00:02:58: Die Zulieferer liefern nicht nur Material Sie liefern teilweise Produktwissen technische Standards, Konfigurationen vor allem Dokumentationen, Software die ich benötige vielleicht sogar und weiterentwickeln muss oder ganze Subsysteme.
00:03:16: Wenn ich mir nur mein eigenes Systemlandschaft einmal betrachte sehe ich diese Abhängigkeiten eventuell gar nicht beziehungsweise.
00:03:26: Es ist schon interessant, wenn ich über das auch jetzt nochmal nachdenke.
00:03:30: Wenn ich als Dienstleister reingehe, schaue ich mir natürlich großartig nur die Organisation an.
00:03:36: Im Worst Case Szenario selten, sage ich mal, schau ich mich eigentlich noch umliegenden Abhängigkeiten und Zulieferer an.
00:03:45: Und da merke ich hier wiederum, dass oft halt das Bild zu eng geschnallt wird – aber oft wird man nicht dafür bezahlt weiter zu denken.
00:03:58: Und vor allem wenn ich jetzt mal ein Beispiel nehme, ich sehe halt wie Produktentwicklung funktioniert aber was ich natürlich nicht sehe ist wo Produkt-Development das es funktioniert so lange nur dieser Partner und seine Technologie weiter liefert.
00:04:13: Das ist etwas super spannendes und dies ist mir eigentlich erst so richtig bewusst worden mit dieser Folge mich dass auch mit formuliert habe, wie wichtig das eigentlich ist.
00:04:27: Diese ERM-Perspektive ist natürlich sehr wichtig dass wir uns einfach die externen Abhängigkeiten genauer genauso sichtbar machen wie die internen und nicht jeder Lieferant und nicht jede Schraube natürlich sondern dort wo die Abhängigkeit nach Architekturwirkung besitzt.
00:04:43: Das ist jetzt ein bisschen schwierig genau das zu setzen.
00:04:47: Und damit stellt sich natürlich die nächste Frage Wann wird ein Lieferant eigentlich zu einem Architekturthema?
00:04:59: Ich muss schon sagen, gerade in dem ersten Kapitel, wenn ich das da formuliert habe, mir überlegt na was kommt ist das Kapitel zwei und wie beantwortlich das am besten.
00:05:17: Entscheidende ist nicht, wie viel ich bei einem Lieferanten einkaufe.
00:05:21: Das sollte man grundlegend nicht nach der Menge sortieren, sondern wie tief dessen Produkt und Technologie in meiner eigenen Wertschöpfung steckt.
00:05:32: Hier gibt es wieder viele Methodik aus der Ehemwelt mit die ich anwenden kann.
00:05:38: Nehmen wir mal das Beispiel ein bisschen ein.
00:05:42: Ein klassisches Verbrauchsartikel.
00:05:45: Wahrscheinlich kaum Architektur haben wir kaum Architekturwirkung.
00:05:50: recht war.
00:05:50: Aber eine zentrale Komponente meines Produktes, da wird es schon ein bisschen spannender.
00:05:57: Eine Kompontente die zusätzlich eigene Datenmodelle Software Interfaces oder technische Standards mitbringt dann sind wir schon mittendrin in der Architektor.
00:06:08: und wenn ich das als Beispiel nehme, bleiben wir mal kurz beim Fenster einen ersten klassischen Verbrauchsartikel.
00:06:19: Ich kann das putzen, okay ist nicht interessant.
00:06:22: Wenn es eine zentrale Komponente hat die Scharniere da wird spannender.
00:06:26: ja wenn ich aber noch einmal weiter gehe oh das ist jetzt damit was sich app getrieben und ich kann da irgendwelche komisch Metriken mitrechnen wie oft das Fenster offen zugeht.
00:06:37: Es kommt schwachsinnig als Beispiel nicht mehr als gerade selber sagen aber du weißt danach denkst glaube ich schon was ich jetzt meine dann mit.
00:06:45: für mich gibt es Ein paar Warnzeichen.
00:06:50: Und zwar überlege mal mit ein bisschen, vielleicht macht das auch für dich Sinn kann ich die Komponente einfach austauschen?
00:06:57: muss sich dafür mein eigenes Produkt verändern wenn es geht darum Bezüglich.
00:07:02: jetzt was jetzt der Lieferant angeht sind die Produktions-Broselzer davon abhängig vor dem Lieferanten und habe ich die Daten und Schnittstellen speziell schon darauf ausgerechnet.
00:07:15: Und ja, wenn es noch ein bisschen super smart unterwegs bist.
00:07:19: Vielleicht überlegst du auch noch, entwickelt der Zulieferer seine Technologie unabhängig von mir weiter?
00:07:25: Je mehr davon eine Abtriftung stattfindet, desto weniger.
00:07:29: reden wir über Procurement natürlich.
00:07:32: Dann reden wir vor allem über Eins.
00:07:36: Dadam!
00:07:37: Architektur abhängigkeiten und Ein Beschlag verändert sich natürlich technisch, aber für den Lieferanten vielleicht einfach eine neue Produktionsgeneration.
00:07:49: Und für den Hersteller kann das dann aber bedeuten U-Änderung, andere Produktionsschritte, andere Stammdaten und vielleicht komplett anderes Serviceinformationen.
00:07:59: Und es könnte sich gar die Garantie dabei verändern unter auch dem Ausschlag für den Endkonsumenten.
00:08:05: Somit eine Entscheidung außerhalb meines Unternehmens erzeugt Änderungen innerhalb meiner Architektur Und genau hier kommt etwas ins Spiel, was das... dass wir im Podcast ohnehin ständig sprechen und zwar die Daten.
00:08:26: Kapitel drei Produktdaten hören nicht an der Unternehmensgrenze auf.
00:08:37: Sobald Unternehmen gemeinsam Produkte bauen.
00:08:41: und dass mir ein Fenster ist natürlich jetzt ein sehr einfaches, wobei es auch sehr komplex in der Tiefe.
00:08:49: Aber wenn ich mir zum Beispiel den Automotive Sektor anschaue, die sind ja genau dieser Zwickmühle.
00:08:59: Die haben auf deiner Seite ein Auto das was sie selbst designen.
00:09:04: Ja Check.
00:09:06: Die müssen aber natürlich auf gewisse Standards zurückgreifen, die sich entweder selbst produzieren also Elemente, Kotflügel, Fensterscheibe, bla bla bla.
00:09:20: Karosserie vielleicht auch noch?
00:09:22: Nee, Karossorie macht keinen Sinn.
00:09:24: Dann muss man über die anderen Elemente sein und die kann ich vielleicht selbst kontrollieren aber zum Beispiel auch die Software, die ich halt implementiere dass mein Elektrik funktioniert und du selber kennst wie Autos schon komplex sind und wie viel Elektronik da drin steckt dass man für jede Schraube eigentlich die Werkstatt fahren muss.
00:09:49: Für jeden komischen Elektronikproblem und der danach gleich ein Firmenwärm, Update und was sich alles machen muss oder einen Stecker in die Rübe reinstecken soll das Auto überhaupt erkennt was los ist.
00:09:59: wie auch immer jetzt stellt man sich natürlich nur die Auswirkungen darauf wenn diese Zulehferer auf einmal da Teile verändern.
00:10:07: Das hat direkte Auswirkung auf das Auto natürlich Ja, und das sind wir dann nachher schon beim architektonischen Themen.
00:10:15: Die natürlich jetzt auf einer Enterprise-Ebene wenig... Naja eigentlich haben schon sehr Auswirkungen aber das ist oft nicht meine persönliche Flughöhe um ehrlich zu sein.
00:10:26: Dennoch ist es wenn es um Software danach hergeht und auch die technologische Ausprägung im Produkt Dann wird super schnell mein Thema oder sollte ja auch dein Thema sein falls du in dieser Industrie gerade tätig bist Somit ein physisches Bauteil kommt halt selten ohne Informationen, das weiß man auch.
00:10:44: Und irgendwann muss man wissen was es ist, welche Variante, welche Eigenschaften, welche Version steckt dahinter und wo es eingesetzt werden darf oder nicht?
00:10:53: Um diese Informationen muss halt irgendwann in eine eigene Welt geschaffen werden.
00:10:59: Und genau hier entstehen blöderweise die typischen Probleme.
00:11:02: grad Lieferanten beschreibt halt ein Produkt anders als ich es tue.
00:11:07: Und Entificatoren passen nicht zusammen und Varianten unterscheiden unterschiedlich, die werden halt unterschiedlich verstanden so obakulieren.
00:11:16: Jetzt hat sie einfach mal raus.
00:11:18: Änderungen kommen auch noch einmal zu spät an da ist das Produkt schon längst im Werk und dann denkt sich der zusammen dem Monteur das passt aber nicht und die technische Dokumendation und die Produktdaten laufen auseinander.
00:11:32: Und genau dann passiert halt etwas Interessantes.
00:11:36: Diese physische Supply Chain funktioniert, aber diese Data Supply Chains funktionieren wir nie mehr und aus meiner Sicht gerade in Manufacturing wird häufig unglaublich viel Aufwand betrieben.
00:11:49: Gerade um die Materialflüsse zu optimieren bei den Informationen daneben.
00:11:57: irgendeine komische Excel-Datei oder Melode PDF, die wird schon richten.
00:12:02: Dies funktioniert bis es einfach nur eskaliert.
00:12:06: Somit verbinden gerade in den Effektionsumfeld die Data Entities einiges mehr als wie vielleicht in einer anderen Industrie und zwar die Data entities wo ich immer wieder sage auch mein Umfeld.
00:12:23: das ist Die Goldene Regel und wir müssen uns darauf fokussieren, dass die sauber geschnitten und erkannt werden.
00:12:32: Und zurück zu den Verbindungen also... ...die verbinden halt Produkte, Material Components, Supplyer, Technik und Spezifikation.
00:12:40: Diese Fachtlich Bedeutung dieser Informationen muss klar sein.
00:12:44: das sind wirklich die... sag ich mal, fünf wichtigsten Data Entities für eine Manufacturing-Unternehmen.
00:12:50: Und da reden wir noch nicht über diesen ganzen Financialgedöns und alle Servicegedönste nach und davor an den Einkauf und wie alles erstellt wird.
00:12:56: Aber wenn ich mein Produkt und die materialen Komponenten sauber definiert habe und den Supplyer dahinter – also auch die technischen Spezifikationen – Junge, junge!
00:13:07: Dann wird die Welt auf einmal besser werden.
00:13:10: Wir brauchen nicht hunderte Transformationen aber leider ist es so.
00:13:13: nicht viele Unternehmen Die werfen das zwar, ist ihnen das bewusst aber es gibt keine zentrale Augustierung und auch diese Wichtigkeit dieser Datenintitäten wird nicht gesehen.
00:13:29: Aber es muss klar sein wie die Welt miteinander übersetzt werden.
00:13:34: Nicht wahr?
00:13:36: Wenn diese Übersetzung nämlich sehr spezifisch wird entsteht daraus ziemlich schnell die nächste Abhängigkeit.
00:13:53: ist mehr als ein Einkaufsproblem.
00:13:57: Wenn wir von Login sprechen, dann haben wir natürlich sofort die Applikationen im Mittelpunkt aber wir schauen uns das mal bisschen näher an.
00:14:09: also Ein Zulieferer kann technisch austauschbar wirken und trotzdem tief in Produkt- und Datenprozesse eingebaut sein.
00:14:19: Und stell dir nur mal vor gerade beim Wort LogIN Denkst du halt, wie ich gerade in meinen Leitungen wahrscheinlich zuerst an Cloud AWS Azure Google Cloud, was auch immer.
00:14:35: Der Software A da war wir in der SAP in der CESU aus Microsoft, der Aventur.
00:14:42: aber im Infektion existiert das genau so halt bei den physischen Komponenten und das ist manchmal sogar um einiges härter die Gewichtung auf Entscheidungen an ein komplett andere Kernkomponente.
00:14:58: Deswegen finde ich persönlich halt meine Effections so super spannend, weil das einfach gerade vor der Vielfalt her so viel hergibt und soviel kann und auch historisch gesehen ein solanges Geberbe ist.
00:15:12: Wir produzieren seit Menschen gedenken Waren und Güter!
00:15:17: Und da gab es damals kein Enterprise-Architekt gegeben aber bei mir nicht... Wenn ich die Zeitreise auf hinten würde, würde ich wahrscheinlich das einführen.
00:15:26: Nein!
00:15:28: Oder doch?
00:15:30: Wie auch immer... Das ist halt schon etwas was ich so spannend finde weil es ein Gewerbeis oder den Industriebereich in diesem Hersteller wo ich halt immer Software auf das eine habe und man geht gerade oft jetzt aus meiner wirklich sehr langen Zeit Erfahrungen der Softwareentwicklung öfters nur in operativen Es ist immer ein Steig steige ich halt ein.
00:15:54: also wie funktioniert deine Fronten Landschaft eine Zimesslandschaft eine Pimmlandschaft, eine CEM-Landschaft und seines Menschen sowieso.
00:16:03: Und wie treibst du dein E-Commerce Plattform vor Rande und Gedöns?
00:16:09: Aber gerade was sich super spannend finde da habe ich leider auch viel zu wenig Berührungspunkte.
00:16:15: deswegen... finde ich das auch super spannend gerade diese Podcast-Folge zu machen, weil es mich einfach erinnert.
00:16:21: Ich möchte da eigentlich noch viel mehr Erfahrungen sammeln in meiner Berufslaufbahn.
00:16:28: und zwar sind es halt genau diese psychischen, physischen Komponenten dahinterhalten, diese Abhängigkeiten.
00:16:37: Das hat zwar wenig mit IT zum Ton aber ich find das super spannend diese Abhängigkeiten daraus abzuleiten, weil sie sehr ähnlich sind zu der Softwarewelt.
00:16:49: Also ich habe dort genauso meine Schnittstellen.
00:16:51: funktioniert das eine Teil mit einem anderen zusammen ist es über die lange Zeit Lebenszyklus dahinter als das Plastikmetall was auch immer von den Komponenten Typen und ich finde das super spannend ehrlich gesagt.
00:17:04: aber noch mal zurück zum Podcast hier wo wir jetzt hängen bleiben.
00:17:10: Nehmen wir mal einen Gedankenexperiment.
00:17:14: Nehmen einmal einen Arm, der lieferant, der fällt morgen einfach weg weil er blähte ist.
00:17:21: Das ist sehr häufig der Fall.
00:17:24: Dass wird da zu einem Problem kommen.
00:17:28: Was passiert wenn dir jetzt wegfällt?
00:17:33: Ich kann... Also dann muss man natürlich sofort die Frage stellen Kann ich einen anderen nehmen?
00:17:38: Boah!
00:17:38: Da musst du mal suchen.
00:17:39: Habe ich einen Ersatz?
00:17:40: Wahrscheinlich nicht.
00:17:42: Vielleicht kennt da jemand, den wir aus jemandem jemanden kennen.
00:17:45: Passt eigentlich diese Komponente überhaupt zu meiner?
00:17:49: Muss ich meine Produkte jetzt neu zertifizieren lassen?
00:17:53: Es ist super interessant, weil diese Produkte sind natürlich werden als Ganzes zertifiiert und nicht jedes einzelne Teil dahinter.
00:18:01: Muss sich meine Maschinen verändern?
00:18:03: Weil es einfach nicht mehr zusammenpassen?
00:18:05: muss Ich die Daten jetzt neu strukturieren, weil das einfach andere Ball Elemente sind oder was ich ihnen halt stoffe.
00:18:11: Keine ahnung.
00:18:13: und vor allem, was jetzt noch viel wichtiger ist wenn das Produkt dann fertig ist Dann muss sich eine gewisse Garantie und ein Service Leistung ja bereitstellen.
00:18:21: mit dieser Service Leistungen ist jetzt keine menschliche Arbeit gemeint auch aber vor allem die Ersatzteile.
00:18:28: passen überhaupt.
00:18:30: Sind die überhaupt lieferbar kann nicht überhaupt passend einsetzen.
00:18:34: Und wenn ich für so einen Wechsel zwei Jahre brauche Dann hatte ich bereits vorher einmal die Login.
00:18:44: Das ist eigentlich nicht nur lustig.
00:18:48: Das bedeutet aber nicht automatisch, also Login ist schlecht.
00:18:52: Das habe ich glaube schon das eine oder andere Mal gesagt.
00:18:55: Ich glaube auch im EI-Kontext habe ich das mal erzählt.
00:18:59: Also manchmal entscheidet man sich halt bewusst für einen Spezialisten, weil... die Technologie besser ist, weil die Innovationen schneller vorankommen und die Qualität höher ist.
00:19:11: Aber dann möchte ich diese Abhängigkeit auch bewusst kennen.
00:19:15: Und eine Abhängkeit, die ich bewusst akzeptiere, ist etwas anderes als eine Abhähigkeit, die erst entdecke, wenn es heute wehtut – wie man so schön in Österreich sagt!
00:19:29: Und damit wird diese Beziehung zum Zulieferer auch strategischer?
00:19:35: als sie auf den ersten Blick aussieht.
00:19:42: Kapitel V, die ja Zulieferer kann deine eigene Roadmap bestimmen.
00:19:47: Also je strategischer eine externe Komponente wird, desto stärker beeinflusst die Roadmap des Zuliefers die eigene Architektur wiederum.
00:19:57: Ganz klar!
00:19:59: Bis vor einiger Zeit war mir das noch nicht so wirklich klar.
00:20:05: Ein Spezialist entwickelt seine Produkte weiter und baut er dann neue Generationen, Technologien ein und natürlich braucht der dann auch gescheite Software.
00:20:15: das Ding läuft.
00:20:17: Und ... Das ist ja fein!
00:20:20: Es ist auch meine Erwartungshaltung oder?
00:20:23: Wenn ich aus produzierendes Gewerbeid und meinen Zulieferern jahrzehntelang immer das Gleiche machen und sich nicht weiterentwickeln, dann hinterfrage ich das ja so oder so irgendwann noch mal strategisch aber wann musst du ähm das ganze mikrieren?
00:20:37: unterstützt er eigentlich die alten Komponenten weiter.
00:20:41: Das ist eine wichtige Frage natürlich.
00:20:42: und wie verändert sich das eigene Produkt?
00:20:45: Und muss ich die aus der Produktion mitziehen?
00:20:50: Und genau hier verschieben sich halt diese Entscheidungsrechte.
00:20:53: Also formal entscheidet der Zulieferierar nur über sein eigenes Produktcheck, praktisch beeinflusst er aber damit die Produktionsstrategie also deine eigene, den Lifecycleplanung, die Produktionplanung und vor allem die Investitionen.
00:21:08: Das finde ich gerade aus der IM sich super spannend weil wir immer darüber sprechen wie sind unsere Tage der Architektur in zwanzig Jahren aus?
00:21:20: Tage der Architektur, was war das nochmal?
00:21:22: Ah ja.
00:21:22: Das ist was wir in Stein gemesselt haben vor zwanzig Jahren.
00:21:26: Aber möglicherweise hängt ein Teil dieser Tachidektur von einer Roadmap ab die gar nichts zu uns gehört.
00:21:32: Also ist diese Tage der Architektur vollkommen für die Katz.
00:21:35: Was ich deshalb sehen möchte also nicht jeder Supplier Roadmap klar, das interessiert mich dann.
00:21:41: aber was mich schon interessiert ist halt Die strategische Abhängigkeiten und dieses Risikofaktor.
00:21:47: alles zusammen keine Fahrer.
00:21:49: Also wo beeinflussen gerade diese Externe Roadmap unsere Zielarchitektur, welche Entscheidungen können wir selbst noch treffen und welche müssen wir frühzeitig reagieren?
00:22:01: Und jetzt könnte man natürlich sagen dafür haben wir ja Supply Management und Procrement.
00:22:07: Ja aber das reicht halt mir nicht aus!
00:22:16: Kapitel sechs.
00:22:17: Procrumen sieht den Vertrag, aber Enterprise-Architektur die Wirkung.
00:22:22: Suppliermanagement und Enterprise Architekture betrachten dieselbe Abhängigkeiten, aber nur aus zwei unterschiedlichen Perspektiven.
00:22:29: mal wieder.
00:22:46: Keine Frage, aber mich interessiert vor allem welche Kapazität hängen da dran.
00:22:53: Welche Daten, welche Systeme?
00:22:55: und jetzt kommt es was noch viel wichtiger ist, was ich gerade in der Architektur oft leider schleifen lasse?
00:23:03: Welche Produkte und ich rede jetzt nicht von den IT-Produkten sondern für den physischen Produkten und welche Lifecycle Abhängigkeiten.
00:23:11: Und wie schwierig wäre eine Subvention zu.
00:23:21: Ja, manche Wörter sind ein Zungenbrecher sondergleichen.
00:23:24: Ich schneide das jetzt einfach nicht raus... ...ich bin auch nur ein Mensch!
00:23:28: Genau, aber genau hier müssen Bereiche einfach zusammenspielen.
00:23:32: Also ich möchte Procurementen nettersetzen.
00:23:36: Die haben ihre Computers im Berechtigen und ehrlich gesagt interessiert mir das nicht so ganz in der Tiefe wie ein Vertrag Dings Bomster aufgebaut wird.
00:23:45: Umgekehrt sollte aber eine strategische Supply-Entscheidung auch nicht rein über den Einkauf getroffen werden, meine Lieben.
00:23:52: Beispiel, die Verand B ist prozentartig zehn Prozent günstiger auf dem Blatt Papier.
00:23:58: Das ist doch fantastisch!
00:24:01: Aber vielleicht bedeutet der Wechsel dann Produkteänderungen, neue Integrationen, neue Produktionsschritte, drei Jahre Migration.
00:24:11: und an hat der Einkauf zwar zehn Prozent gespart und das Unternehmen möglicherweise nicht.
00:24:16: Und Preis- und Tisios sind eben nicht dasselbe, wenn wir alles schon kennengelernt haben.
00:24:21: Genau deshalb gilt bei Supply Abhängigkeiten zweimal drauf schauen lassen.
00:24:29: Damit landet die Frage am Ende wieder dort wo wir bei der EM ziemlich oft landen wie mache ich Abhängigkeit steuerbar?
00:24:46: Was sollte Enterprise-Aktur bei externen Abhängigkeiten wirklich tun?
00:24:51: Oh, gute Frage.
00:24:55: Also er muss nicht jeden Lieferanten verwalten und es muss die Lieferanden sich bald machen, deren Entscheidungen strukturelle Auswirkung für das Unternehmen haben.
00:25:04: Für mich beginnt das relativ einfach also dass die Methodik ist immer die gleiche witzigerweise, also sage ich das immer wieder wie das Gleiche.
00:25:13: aber es.
00:25:17: Und zwar erstens fragst du dich die kritischen externen Abhängigkeiten, die müssen erkannt werden.
00:25:23: Also wo hängt eine Business Capability wesentlich von einem Partner ab und wo sind Veränderungen schwierig?
00:25:31: Zweitens Verbindung sichtbar machen also nicht nur SupplyRX sondern welches Produkt welche Capability welche Data oder Daten und welche Applications- und welche Prozesse hängen wirklich dran.
00:25:51: Und das ist Arbeit, weil es ist etwas was man wahrscheinlich nicht aus dem FF zieht und das dauert ein bisschen Zeit und investiert da drinnen auch.
00:25:59: Drittens Lifecycle Management den gemeinsam betrachten also unsere RoboMap seine Robo-Map.
00:26:06: wie kollidieren sie zusammen?
00:26:08: Und viertens Exit nicht erst beim Exitplanen.
00:26:13: Ich habe das glaube ich schon mal irgendwo mal von der Finanzwelt erzählt, beziehungsweise Dora.
00:26:23: Also diesen Digital Resilience Act wo diese Exits erklärt werden müssen von einem Bankensicht also die müssten aufzeigen was ist wenn ich aus diesem Produkt aussteige aus der Software?
00:26:34: Was wäre die Alternative und wie mache ich das etc.
00:26:36: Somit auch hier wiederum.
00:26:38: Wir mussten wirklich anschauen bitte schautet den Exit dieses Dienstleisters an Was passiert, wenn der Partner wegfällt?
00:26:45: Was passiert bei Technologieveränderungen und welche Alternativen hätten wir... Nicht für jeden Supplyer.
00:26:53: Das macht natürlich überhaupt keinen Sinn!
00:26:54: Das zeigt uns kein Mensch.
00:26:56: aber für die wenigen wirklich kritischen Bitte unbedingt machen Und das ist nicht nur beim Supplier so, es ist bei vielen anderen Elementen Unternehmen gleichermaßen.
00:27:10: Somit meine Position.
00:27:12: Ähm, ja.
00:27:15: Ist halt EM-Must die Supply Chain nicht übernehmen und bei EM darf auch nichts zu tun als würde Exzenarchitektur abhängigkeiten außerhalb unserer Verantwortungsbereich liegen?
00:27:29: Ganz klar!
00:27:35: Und somit sind wir schon wieder am Ende dieser Folge angelangt.
00:27:40: Wir haben gerade uns um das Thema schon industrielle Wertschöpfung und funktioniert heute als einfach ein Netzwerk.
00:27:49: Wir sind globalisiert unterwegs, wir sind nicht mehr nur in unserem Dorf und da schieben wir unseren Schuhsohle von einem Haus ins nächste.
00:27:58: Nein das reißt leider durch die Welt!
00:28:01: Deshalb muss auch die Architektur Prinzipien über die Unternehmensgrenzen hinausgehen.
00:28:07: Wir haben uns halt auch darum heute ein bisschen beschäftigt.
00:28:10: genau diese Produkte entstehen halt gemeinsam?
00:28:13: Wir haben halt diese Abhängigkeiten und Daten werden halt gemeinsam benötigt.
00:28:17: Die Technologien werden von Partnern manchmal sogar aktiv beeinflusst.
00:28:24: Roadmaps wirken über Unternehmensgrenzen einfach hinweg und die sollen auch auf der Ebene betrachtet werden, und Abhängigkeiten stehen nicht nur innerhalb der eigenen IT.
00:28:36: Und genau deshalb ist die Grenzen des Unternehmen nicht automatisch die Grenze seiner Enterprise-Architektur.
00:28:44: Somit kannst du vielleicht mitnehmen wie stärker ein Partner Deine Produkte, deine Datenprozesse oder Robenemps beeinflusst.
00:28:54: Desto stärker ist ja auch Teil der Architektur egal wem das Unternehmen gehört.
00:29:03: Das bringt mich gerade auf einen Punkt.
00:29:05: Darüber könnte man eigentlich einen geilen KPA aufsetzen als strategischen.
00:29:08: Ich fraue mir nur gerade wie man diese Daten am besten zusammenkriegt.
00:29:14: Jetzt trägert mich grad was Egal.
00:29:22: Und damit noch ein kurzer Ausblick auf die Folge thirty-six.
00:29:27: Da wage ich mich in einem Umfeld, wo ich nur einmal kurz drinnen war und zwar das Gesundheitswesen da schon zu oft Patient gewesen.
00:29:36: aber aus der Enterprise.
00:29:38: Architektur war eigentlich nie wirklich drin nur aus der Softwareentwicklung nicht so trotz.
00:29:44: Ich wage mich da rein.
00:29:45: wir sprechen Wir gehen weg von unseren Produkten und Produktionen hin zu einer Industrie, in der Daten extrem sensibel sind und Verfügbarkeit eine völlig andere Bedeutung bekommt.
00:30:01: Und Architekturentscheidungen mittlere Auswirkungen auf echte Menschen haben
00:30:05: können.".
00:30:06: Was passiert mit Enterprise-Archidur, wenn nicht Produktionen sondern Versorgung und Patient im Mittelpunkt stehen?
00:30:12: Darum geht es in der Folge thirty six.
00:30:14: Ich freue mich darauf!
00:30:16: Ich hoffe du bist wieder mit dabei bis dahin.
00:30:19: Servus und Baba bis auf bald.
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